Freenet: Neue Chancen nach dem Teilausstieg von Drillisch

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Bildquelle: Pressefoto freenet

Der Mobilfunk- und IT-Anbieter Freenet (WKN A0Z2ZZ) gehört nun schon seit einiger Zeit zu den großen Lieblingen der Anleger am deutschen Aktienmarkt. Dabei konnte das Unternehmen zuletzt ganz besonders durch seinen Gewinnanstieg und eine höhere Beteiligung der Aktionäre in Form einer höheren Ausschüttungsquote überzeugen. Schließlich mündeten die jüngsten Erfolge in einem Kursanstieg der im TecDAX gelisteten Aktien des Unternehmens seit Sommer 2012 um rund 70 Prozent. Gerade jetzt könnte sich jedoch mit dem Kursverlust nach dem Anteilsverkauf des Großaktionärs Drillisch (WKN 554550) eine neuerliche Chance ergeben haben, um auf den fahrenden Zug aufzusteigen.

Der Mobilfunk-Anbieter Drillisch reduziert seinen bisherigen Anteil an Freenet um etwa 50 Prozent und gibt diesen an die Bank of America ab, bleibt jedoch mit rund 10,44 Prozent an Freenet beteiligt. Mit den erzielten Erlösen tilgt Drillisch unter anderem Schulden bei der Bank, die beim Kauf der Freenet-Anteil entstanden waren. Im Zuge dieser Nachrichten musste der Freenet-Aktienkurs am Dienstagmittag rund 3 Prozent an Wert einbüßen. Allerdings könnten Anleger diesen Rücksetzer zu einem Einstieg nutzen, da sich der langfristige Trend immer noch vielversprechend darstellt.

Auch bei der Analystenzunft scheint man weiterhin von den zukünftigen Wachstumschancen des unabhängigen Telekomdienstleisters überzeugt zu sein. Zum Beispiel hat Analystin Julia Thannheiser von der Schweizer Großbank UBS ihr Kursziel für Freenet von 15,10 auf 19,50 Euro angehoben und die Einstufung auf „Buy“ belassen. Gleichzeitig erhöhte Sie ihre Prognosen für das operative Ergebnis (EBITDA) der Jahre 2013 bis 2015 um 2 bis 5 Prozent. Die guten Aussichten des Mobilfunkanbieters sowie die hohe Dividendenrendite seien noch nicht in der aktuellen Bewertung der Aktie eingepreist, hieß es. Immerhin hatte Freenet versprochen, die Aktionäre noch stärker am Geschäftserfolg zu beteiligen. Demnach sollen 50 bis 70 Prozent, statt wie bisher 40 bis 60 Prozent der freien Mittelzuflüsse ausgeschüttet werden.

Charttechnisch bietet die Aktie einen fast mustergültigen Aufwärtstrend. Sowohl die kurz- und langfristigen GDs, als auch Momentum und Bollinger-Bänder signalisieren: Alles in Butter!

Bildquelle: Pressefoto freenet

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