Zumtobel: Schlimmer geht´s immer!

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Bildquelle: Pressefoto Zumtobel

Die Ergebnisse für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres standen am Dienstag beim österreichischen Leuchtenhersteller Zumtobel (WKN A0JLPR) unter dem Motto: Schlimmer geht’s immer.

Während die Analysten beim Periodenergebnis lediglich mit einem Rückgang von 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gerechnet hatten, schaffte es Zumtobel den Wert aus dem Vorjahreszeitraum zu halbieren. Zu allem Überfluss wurden die Prognosen für das Gesamtjahr 2012/13 nach unten gefahren. Somit musste die Aktie des Unternehmens im Dienstaghandel Wertverluste von rund 10 Prozent hinnehmen.

Wegen des anhaltend schwachen konjunkturellen Umfelds musste Zumtobel beim Periodenergebnis einen Rückgang von 18,9 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nun 9,7 Mio. Euro verbuchen. Das bereinigte operative Ergebnis fiel um 13,3 Prozent auf 29,5 Mio. Euro. Gleichzeitig ging es bei den Umsatzerlösen um 1,8 Prozent auf 946,5 Mio. Euro nach unten.

Während das Management nach dem ersten Halbjahr bekräftigt hatte, dass sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT Steigerungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2011/12 erzielt werden sollen, wurde diese Prognose aufgrund des schwierigen Marktumfeldes und der enttäuschenden Ergebnisse für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres einkassiert. Für das Geschäftsjahr 2012/13 erwartet der Vorstand nun, dass beim Umsatz sowie beim bereinigten EBIT die Vorjahreswerte nicht erreicht werden können.

Die nach der Veröffentlichung der Zahlen erlittenen Kursverluste machten sogleich die jüngste Erholung des Zumtobel-Aktienkurses zunichte. Mit den düsteren Aussichten für die europäische Konjunktur darf bezweifelt werden, dass die Aktie sehr bald wieder eine Kursreaktion nach oben zeigt. Schließlich ist der europäische Markt für Zumtobel besonders wichtig, auf dem sich mit der italienischen Hängepartie nach den Parlamentswahlen nun sogar weitere Unsicherheiten ergeben haben.

Bildquelle: Pressefoto Zumtobel


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