Point&Figure SDAX: Tolle Werte, die jetzt noch kaufenswert sind

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Stresstest für potenzielle Investoren

Was haben wir da nicht alles, was die Börsen belastet? Beginnen wir erst einmal mit Italien. Heiß ersehnt war die Wahl der neuen Regierung in Rom. Und was war das Ergebnis?

Keine Klarheit in Italien

Zwei Personen, Berlusconi und Grillo, prägen weiterhin die Nachrichten und immer noch fehlt die Klarheit, wie es im krisengeschüttelten Mittelmeerland weitergehen soll. Stattdessen fordert der Ex-Komiker und Nun-Politiker Grillo die Deutschen auf, in Italien militärisch einzumarschieren. Mehr zu diesem Statement finden Sie HIER.

Ich gebe es ja zu: Ich mag respektlose Politiker, die auch einmal verbal über die Strenge schlagen. Schließlich sind mir die Rededuelle zwischen Helmut Schmidt und Franz Josef Strauß immer noch sehr gut in Erinnerung. Wer das in der Phase seiner politischen Prägung erlebt hat, kann nicht mehr so schnell erschüttert werden.

Einmarschieren: Machen wir Deutschen nicht mehr

Leider muss ich dennoch der Bitte Grillos nach einem deutschen Einmarsch in Italien eine klare Absage erteilen.

Seit 1945 bieten wir Deutschen diesen Service einfach nicht mehr an. (Hat der Welt auch nur Trauer und Leid gebracht,  das war nie eine gute Idee.)

Haushaltskürzungen in den USA in Kraft

Als wenn das italienische Theater nicht schon genug Drama böte, sind nun in den USA die schon lange befürchteten Haushaltskürzungen von 85 Milliarden US-Dollar in Kraft getreten.

Das bedeutet bei den meisten US-Haushaltsstellen eine Kürzung um rund 8%. Und das kann die Binnenkonjunktur der Amerikaner durchaus ausbremsen. In Zeiten der Globalisierung belastet das alle Nationen. Da ist es kein Wunder, dass sich die Börsen mit weiteren Anstiegen auf breiter Front schwer tun.

Pizza und Hamburger: Schwere Börsenkost

Mit der italienischen Polit-Pizza und dem amerikanischen Haushalts-Kürzungs-Hamburger liegen direkt zwei schwer verdauliche Dinge im Börsenmagen.

Abwarten bis alle Probleme gelöst sind?  Kein guter Rat!

Nun könnte man den Rat geben: “Warten Sie mit dem Investieren in Aktien ab, bis die Welt wieder ein krisenfreier Ort ist"!”

Nun ja, einiges spricht gegen diese Idee:

Die Welt war nie ein krisenfrei!

Die Welt wird nie krisenfrei sein!

Und als letztes:

Es gibt keine Alternativen zu Aktien. Anleihen bringen keine Rendite, aber dafür umso mehr Risiko ins Depot. Tagesgeld ist von den Zinsen her gesehen ein (schlechter) Scherz und ständig steigen die Preise des täglichen Bedarfs.

Also geht die ständige Suche nach aussichtsreichen Investments weiter. Dabei wechselt der Fokus der Anlegerschaft ständig.

SDAX seit wenigen Tagen im Fokus: Wert mit +38% Potenzial im Visier

War es bis vor kurzem noch der MDAX, der sich stärker als DAX. SDAX und TecDAX zeigte, schiebt sich nun der SDAX in die Pole-Position.

(Die komplette Analyse folgt morgen an dieser Stelle.) Filtert man die Einzelwerte dieses Index weiter, finden sich dort wahre Perlen. So weist eine Aktie des SDAX aktuell ein Kurspotenzial von rund +38% auf. Das Risiko liegt mit rund 10% deutlich darunter. Damit ergibt sich für diesen Anteilschein ein Verhältnis von Chance zu Risiko von brillanten knapp 4:1. (Alles über 2:1 ist eine hervorragende Quote.)

Und das sind Argumente, die für einen Point&Figure-Investor auch jetzt noch Käufe rechtfertigen. Denn eins muss klar sein: Es kann immer wieder zu Rücksetzern kommen. Und diese steht man besser mit technisch starken Marathon-Läufer-Aktien durch als mit nur “durchschnittlichen” Werten.

Ihr Jörg Mahnert

www.xundo.info (Alles rund um die Point&Figure-Charttechnik und Heimat des Point&Figure-Investor)

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