Praktiker: Start der Einkaufskooperation, Kursausbruch lässt auf sich warten

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Der Kurs der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker (WKN A0F6MD) kommt trotz der heute angekündigten Freigabe der Einkaufskooperation durch das Bundeskartellamt nicht vom Fleck. Ein Blick auf den Chart verheißt zudem wenig gute Laune.

Laut Planung wollen die künftige Praktiker-Kernmarke Max Bahr und die nordrhein-westfälische Baumarkt-Kette HELLWEG ab heute im Rahmen ihrer gemeinsamen „DIYCO Einkaufsgesellschaft mbH“ günstiger einkaufen. Bei der Ankündigung der Kooperation hieß es, dass die in Rahmenverträgen mit den jeweiligen Lieferanten auszuhandelnden Konditionen in gleicher Weise für alle Vertriebslinien beider Unternehmen in Deutschland und (im Fall von HELLWEG) in Österreich gelten sollen. Praktiker erhofft sich hierbei eine deutliche Verbesserung der Kostenseite. Nun heißt es also die tatsächlichen Erfolge daraus abzuwarten. Nur wenn Praktiker neben der Ertragsseite (durch die Fokussierung auf Max Bahr) auch die Kostenseite in den Griff bekommt, dürfte sich die Lage bei Praktiker nachhaltig verbessern.

Charttechnisch pendelt die Aktie zuletzt in einem enger werdenden Band zwischen GD20 und GD100 mit einer Schwankungsbreite von rund 15 Cent. Dabei nähert sich der Kurs immer wieder der unteren Seite des Bollinger-Bands an. Doch ein Ausbruch aus diesem Kanal ist derzeit nicht in Sicht. Wahrscheinlich sich dazu wohl erst GD20 und GD100 bei rund 1,50 Euro treffen müssen. Als Kursabsicherung nach unten dient weiter der GD200 bei aktuell rund 1,35 Euro. Bemerkenswert sind zudem die seit Wochen deutlich zurückgehenden Umsätze – alles wartet und hält sich zurück. Als einer der Turnaroundgeschichten 2013 bleibt Praktiker damit weiter spannend. Wenngleich wohl bis zur Bilanzpressekonferenz am 21. März nur wenig passieren dürfte.


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