Before the Bell: Es rappelt heute, Dax vorbörslich -2,1%

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Ich sage nur „politische Börsen“.. Die Ernüchterung über den bescheuerten Wahlausgang in Italien werden wir heute im Dax zu spüren bekommen. Die Deutsche Bank taxiert den Dax um 0830 auf minus 2,1% bei 7614 Punkte. Andere Broker ziehen mit. Finspreads taxierte den deutschen Leitindex am Morgen 1,7 Prozent tiefer bei 7644 Punkten.

Im Blickpunkt heute wohl auch BASF. Die Chemie-Jungs verdienten Ende 2012 weniger als bisher. Fresenius hingegen erhöhte die Dividende, weil mehr Kohle in die Kasse im Schlussquartal kam. Kurz um:

Ein interessanter Börsentag wartet auf uns. Mehr Details zu BASF & Co. im Laufe des Tages bei dieboersenblogger.de.

 

 

BASF verdient im Schlussquartal wenigerFresenius macht mehr Gewinn und erhöht die Dividende zum 20. Mal in Folge, der Dialysekonzern FMC rechnet mit einem stagnierenden Gewinn, Goldman Sachs baut vor allem in der Aktiensparte Jobs ab und die amerikanische Gesundheitsbehörde gibt Bayer grünes Licht für das Krebsmittel Stivarga

 

Tags zuvor war der Index bis zur Schließung der Wahllokale zunächst auf 7860 Punkte hochgeschossen, mit den ersten Hochrechnungen bis zum Handelsende jedoch wieder um 87 Punkte abgerutscht. „Berlusconi hat wohl das politische Comeback des Jahrhunderts geschafft – oder kann zumindest eine Hängepartie erzwingen“, sagte Händler Jordan Hiscott von Gekko Markets. Beides sei Gift für die Aktienmärkte, die entsprechend in ganz Europa tief im Minus erwartet werden. Fehlende klare Mehrheiten würden mit sinkenden Wahlbeteiligungen immer häufiger. Für Hiscott auch ein Ausdruck, dass den großen Parteien effektive Maßnahmen zur Krisenbewältigung kaum noch zugetraut werden. Aktuell sieht es danach aus, als ob das reformfreundliche Mitte-Links-Bündnis von Pier Luigi Bersani zwar im Abgeordnetenhaus gewonnen hat, im Senat jedoch auf Partner angewiesen sein wird.

Die Vorgaben sind entsprechend schwach: Der Future auf den Dow Jones Industrial verlor seit Xetra-Schluss 1,38 Prozent, Asien tendiert schwach und der Euro liegt deutlich unter 1,31 Dollar.


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