E.ON: Kursgewinne nicht in Sicht

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Die E.ON-Aktie (WKN ENAG99) hat nach unserem letzten Beitrag im Januar abermals keinen nachhaltigen Boden gefunden. Auch wenn sich nun möglicherweise ein Doppel-Boden bei 12,50 Euro bildet, sieht es mittel- und langfristig düster aus – trotz niedrigem KGV und ordentlicher Dividendenrendite.

Die Energiewende in Deutschland hinterlässt bei E.ON tiefe Spuren. Das bisherige Geschäftsmodell steht vor einer Erneuerung. Doch die Geschäfte im Ausland können dies (noch) längst nicht ausgleichen. Das Vertrauen auf ein baldiges Wiedererstarken von E.ON hat zu letzt deutlich stärker gelitten. Von daher gibt das operative Geschäft wenig Kaufsignale.


Quelle: boerse.de

Besagte Kaufsignale sind auch von Seiten der Charttechnik nicht zu erwarten. Zwar könnte sich, wie eingangs erwähnt, durch den Doppel-Boden bei 12,50 Euro eine kurzfristige Aufwärtsbewegung ergeben. Doch das ist eher was für Derivatefans, denn für Aktienanleger. Die dürften eher von dem 2013er KGV von unter 10 und einer Dividendenrendite von 5,6 Prozent angelockt werden. Doch wie im Januar geschrieben, wird 2013 nicht leicht. D.h. man braucht mit E.ON einen langen Atem. Und in der Zeit hat man mit anderen Aktien vielleicht mehr Spass. Auch wenn E.ON zu den schwächsten DAX-Titeln 2012 gehört, besteht durchaus die Chance, dass dieser Titel erneut an den Versorger geht – leider! Die Hoffnung auf einen (raschen) Turnaround, die wir auch in der Serie Aktien 2013 vertreten haben, hat auf jedenfall durch die jüngste Performance stark gelitten.

P.S. Kurzfristtrader, die vor allem auf schnelle Kursgewinne aus sind, sollten auch immer mal ihre Broker-Anbindung hinterfragen – am besten mal bei brokerdeal.de* vorbeischauen und sich die aktuellen Angebote ansehen.

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