Kuka: Erfolg auf ganzer Linie

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Während die Autobranche derzeit mit einer Absatzkrise in Europa zu kämpfen hat, erfreut sich der Automobilzulieferer Kuka (WKN 620440) einer sehr erfolgreichen Geschäftsentwicklung. Dabei konnte der MDAX-Konzern im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Auftragseingang, Umsatz und der Profitabilität neue Rekordwerte erzielen.

Laut vorläufigen Ergebnissen wurde das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Vergleich zum Vorjahr um satte 51,2 Prozent auf 109,8 Mio. Euro gesteigert. Mit einer EBIT-Marge von 6,3 Prozent wurde die Zielmarke von 6,0 Prozent übertroffen. Beim Umsatz ging es um 21,1 Prozent auf 1,74 Mrd. Euro nach oben und damit über das selbstgesteckte Ziel von 1,65 Mrd. Euro. Zu dem hohen Umsatzplus hatte auch das starke Schlussquartal beigetragen. Zwischen Oktober und Dezember stieg der Umsatz um 7,3 Prozent auf 432,7 Mio. Euro.

Gleichzeitig konnte sich Kuka auch für das laufende Jahr eine hohe Auslastung sichern. Der Auftragseingang kletterte um 21,7 Prozent auf 1,89 Mrd. Euro nach oben. Gleichzeitig konnte der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2012 auf 909,4 Mio. Euro (+25,6 Prozent) gesteigert werden. Dabei konnte das Unternehmen insbesondere im ersten Halbjahr von Großaufträgen aus der Automobilbranche profitieren.

Quelle: boerse.de

Nach der Veröffentlichung der erfreulichen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2012 konnte die Kuka-Aktie am Dienstagmittag nicht profitieren. Offensichtlich hatten die Anleger gute Zahlen für das Jahr 2012 bereits eingepreist, da das Papier seit Sommer 2012 um etwa drei Viertel an Wert zulegen konnte. Zudem schrieb Analyst Stefan Augustin vom Analysehaus Kepler, dass die Resultate solide aber nicht überragend gewesen seien. Auch habe der Roboterbauer keinen Ausblick gegeben. Schließlich fällt auch im fünften Jahr in Folge die Dividende aus.


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