Fielmann: Der Downgrade war gerechtfertigt – Short ist Trumpf

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Für Anleger der Optikerkette Fielmann (WKN 577220) war die gestrige Herabstufung durch die Deutsche Bank ein kleiner Schock. Kursverluste von zeitweise 7 Prozent sind auch im MDAX nicht an der Tagesordnung. Doch man sollte dieses erneute Warnzeichen ernst nehmen. Bei Fielmann ist Short Trumpf!

Nach den schwachen Zahlen zum dritten Quartal richtet sich der Blick nun auf das vierte Quartal. Die Zahlen kommen noch diesen Monat. Doch die Hoffnungen sind begrenzt, wie die gestrige Herabstufung der Deutsche Bank zeigte. Das Rating wurde von „Hold“ auf „Sell“ gesenkt und zugleich das Kursziel von 71 auf 60 Euro reduziert. Die hohe Bewertung (2013er KGV von 22,8) ist aus Sicht der Deutschen Bank nicht gerechtfertigt. V.a. die fehlenden Perspektiven aufgrund von Online-Konkurrenz und weniger Filial-Neueröffnungen dürften nach Ansicht der Deutschen Bank das Umsatzwachstum bremsen. Aufgrund zugleich steigender Kosten dürfte auch der Gewinn belastet werden.


Quelle: boerse.de

Der langfristige Seitwärtstrend scheint mit dem gestrigen Einbruch nachhaltig nach unten durchbrochen worden. Besonders der nach unten durchkreuzte GD 200 belastet die Perspektive der Aktie. Alle anderen vom GD 20 aufwärts stehen ebenfalls auf rot. Von daher ist Short auf mittlere Sicht Trumpf. Wer Fielmann schon im Depot hat kann natürlich getreu dem Motto agieren: Augen zu und durch. Aber eine positivere Entwicklung ist derzeit nicht in Sicht.


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