Aktienanleihen auf Volkswagen – Mit Anlauf auf den Thron

1. Februar 2013 | Von | Kategorie: Markt & Wirtschaft

Volkswagen macht sich bereit: Die derzeitige Nummer drei unter den Autobauern will spätestens 2018 Weltmarktführer sein. Dazu muss Volkswagen aber erst an General Motors und Toyota vorbei und das wird nicht einfach. Entsprechend wird VW-Chef Martin Winterkorn nicht müde,die Herausforderungen des schwierigen Autojahres 2013 zu betonen. Für Anleger, die davon ausgehen, dass der Kurs der VW-Aktie weiter leicht ansteigen wird oder stabil bleibt, könnte die Aktienanleihe mit der WKN DX422Y interessant sein.

Derzeit ist der größte europäische Autobauer in guter Verfassung. Im vergangenen Jahr hat der Autohersteller zum ersten mal mehr als neun Millionen Autos verkauft, dass sind elf Prozent mehr als im Vorjahr. Toyota verkaufte allerdings mit 9,75 Millionen Fahrzeugen fast 700.000 Autos mehr. Vor allem in Europa kämpft Volkswagen mit massiven Absatzeinbrüchen. Schuld ist aber nicht nur die Staatsschuldenkrise, es ist vielmehr ein strukturelles Problem, denn die europäischen Märkte gelten als gesättigt.

Entsprechend wichtig sind daher andere Absatzmärkte für VW – allen voran China, das zuletzt wieder Stärke zeigte und ein besseres BIP-Wachstum hinlegte als erwartet. Auch in anderen asiatischen Ländern sowie in Afrika will Volkswagen auf Kundenfang gehen.

Ein Teil der Anleger ist bereits elektrisiert, daher stieg die VW-Aktie seit Sommer vergangenen Jahres um fast 60 Prozent nach oben. Das Tempo wird allerdings nur schwer zu halten sein, so ist noch nicht sicher, ob VW die Zielvorgabe des Managements im Jahre 2018 mehr als zehn Millionen Fahrzeuge zu verkaufen einhalten kann.

Anleger, die nach dem jüngsten Kursanstieg eine Konsolidierung der VW-Aktie erwarten, könnten mit Aktienanleihen auf Volkswagen von dieser Tendenz profitieren. Die Papiere bieten einen festen Zins, der am Laufzeitende ausgezahlt wird. Aber Achtung: Obwohl dieser Prozentsatz bei Fälligkeit sicher ist, kann die Rückzahlung der Aktienanleihe unterschiedlich ausfallen. Sie hängt vom Basispreis der jeweiligen Aktienanleihe ab. Am Beispiel der VW-Aktienanleihe mit der WKN DX422Y wird die einfache Funktionsweise deutlich. Kauft ein Anleger diese Aktienanleihe zu Laufzeitbeginn und hält sie bis zur Fälligkeit am 17.12.2013, erhält er den festen Zins von zehn Prozent pro Jahr. Wenn der VW-Aktienkurs am Laufzeitende auf oder über dem Basispreis von in diesem Fall 180 Euro notiert, erhält der Anleger zusätzlich zum Zins den Nennbetrag von 1.000 Euro ausgezahlt. Liegt der Aktienkurs dagegen unterhalb des Basispreises, bekommen Anleger den vollen Zins und statt des Nennbetrages einen anteiligen Wert in Aktien. Dieser Anteil lässt sich leicht berechnen, indem man den Nennwert durch den Basispreis teilt. Die gelieferten Aktien machen dann aber nicht mehr den vollen Nennbetrag aus. Daher eignen sich Aktienanleihen nur für solche Anleger, die erwarten, dass sich der Aktienkurs stabil entwickelt und am Laufzeitende auf oder über dem Basispreis notiert. Zur Orientierung: Aktuell liegt der VW-Aktienkurs bei 185,60 Euro, also oberhalb des entscheidenden Basispreises. Interessenten können eine Aktienanleihe auch während der Laufzeit verkaufen. Dann haben sie allerdings keinen Anspruch auf den vollen Zinssatz, sondern erhalten anteilig für die Zeit seit Emission der Aktienanleihe die sogenannten Stückzinsen.
Im Fokus stehen auch andere Aktienanleihen mit vergleichsweise hohen Kupons auf BASF und Deutsche Telekom (siehe Kasten). Weitere Information zu der Aktienanleihe von VW sowie eine Übersicht zu Chancen und Risiken gibt es im Produktinformationsblatt sowie im Verkaufsprospekt.

Quelle: x-markets-Newsletter X-Press Trends vom 1. Februar 2013
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