Schweizer Einkaufsmanager signalisieren stärkeres Wachstum

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Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse

Der schweizerische Einkaufsmanagerindex (PMI) des verarbeitenden Gewerbes kletterte im Januar auf den höchsten Stand seit anderthalb Jahren und liegt wieder deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Nachdem im Dezember ein Wert von 49,2 Punkten zu Buche stand, konnte nun ein deutlicher Anstieg auf 52,5 Zähler verzeichnet werden.

Gleichzeitig wurde mit dem jüngsten Anstieg das vierte Plus in Folge ausgewiesen. Außerdem fiel die Stimmungsaufhellung in den schweizerischen Industriebetrieben wesentlich stärker als erwartet aus. Marktexperten hatten im Vorfeld lediglich mit einem Anstieg auf 50,3 Zähler gerechnet.

Die Analysten der Credit Suisse machten insbesondere den erfolgreichen Kampf der Schweizerischen Nationalbank (SNB) gegen einen zu starken Schweizer Franken (CHF) für die Stimmungsaufhellung verantwortlich. „Dank der Wechselkursschranke war der Franken 2012 stabil und hat zum Jahresbeginn sogar etwas an Wert verloren“, hieß es. Die SNB hat die Grenze bei 1,20 CHF je Euro gesetzt. Um diese Schwelle halten zu können, wurde im vergangenen Jahr massiv am Devisenmarkt interveniert.

Bildquelle: Pressefoto Deutsche Börse


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