Point&Figure Deutsche Bank: Milliardenverlust als Ralley-Start?

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2 Milliarden (2.000.000.000) Euro Verlust im vergangenen Quartal, das sind Zahlen, die man vom größten deutschen Geldinstitut nicht gewohnt ist.

Fast einen Staatshaushalt “versenkt”

Gründe für dieses wahrlich “ beindruckende” Ergebnis waren Sanierungsvorgänge und Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen. Damit rächt sich nun die Hasardeur-Geschäftspolitik der Vorjahre.

Allerdings hat die Deutsche Bank in der jüngsten Vergangenheit mehrfach Besserung gelobt. Jürgen Fitschen und Anshu Jain, die beiden neuen Vorstandschefs der Deutschen Bank, gaben hierzu ein Statement ab: "Wir werden alles daran setzen, die Vergangenheit aufzuarbeiten", hieß es zum Jahreswechsel in einem Brief an die Mitarbeiter.

Nun kommt es darauf an, dass Kunden, Mitarbeiter und Investoren diese Äußerung nicht nur als bloßes Lippenbekenntnis auffassen.

Point&Figure Deutsche Bank: Der Chart ist klar bullish

Die Point&Figure-Charttechnik gibt hier durchaus Anlass zur Hoffnung, dass zumindest die Anleger dem Geldhaus einen Neuanfang zutrauen.

xundo31012013

Deutsche Bank: Klar bullish trotz Milliardenverlust

Kurspotenzial: +27%

Im Point&Figure-Chart mit aktuell 0,50 Euro pro Kästchen präsentiert sich die Aktie klar bullish. Ihr berechnetes Kursziel beläuft sich auf 48,00 Euro.

Stärker als der DAX

Ebenfalls positiv zu vermerken: Seit Anfang Januar weist der Wert eine steigende Relative Stärke zum DAX auf.

Wichtig wäre nun noch ein Überschreiten von 38,00 Euro auf Schlusskursbasis um das nächste Teilstück des bullishen Weges bis 40,00 Euro (nächste runde Marke) frei zu machen.

Eintrübung der bullishen Lage erst unter 33,50 Euro

Ein Unterschreiten von 33,50 Euro würde eine Verletzung der aktuellen Bullish-Support-Linie (ansteigende Gerade im Chart) bedeuten und wäre ein starker Dämpfer für das bullishe Szenario.

Charttechnisch relevante Einstiegsmarken

Ein Überschreiten der 38,00 Euro auf Schlusskursbasis dürfte sich als chancenreiches Entry für den noch nicht Investierten erweisen.

Auch ein Rücksetzer bis an 35 und damit dem Tief vom 24. Januar bietet sich an. Hier gefällt mir der relativ geringe Abstand zum charttechnischen Stop bei 33,50 Euro.

Mein Fazit:

Milliardenverlust hin, üble Vergangenheit her. Bei der Aktie der Deutschen Bank scheinen die Anleger wieder Vertrauen gefasst zu haben.

An den vorgestellten Marken sehe ich einen Longeinstieg als durchaus chancenreich an.

Ihr Jörg Mahnert

www.xundo.info (Alles rund um die Point&Figure-Charttechnik)

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