Jenoptik mit Rekordgewinn, Commerzbank stuft die Aktie weiter mit „Hold“ ein

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Der Technologiekonzern Jenoptik (WKN 622910) konnte sich für das Jahr 2012 über einen Rekordgewinn freuen. Trotzdem verzeichnete das im TecDAX gelistete Jenoptik-Papier am Dienstag fallende Kurse. Hauptgrund dürfte der vorsichtige Ausblick gewesen sein.

Laut vorläufigen Ergebnissen konnte Jenoptik den Konzernumsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr um rund 8 Prozent auf 585 Mio. Euro steigern. Dabei profitierte das Unternehmen vor allem von einem starken Wachstum in Asien und Amerika. Das EBIT konnte in der gleichen Zeit von 49,2 auf rund 54 Mio. Euro nach oben geschraubt werden. Beim Ergebnis vor Steuern (EBT) ging es sogar um 20 Prozent auf über 45 Mio. Euro nach oben. Dagegen musste Jenoptik bei Auftragseingang einen Rückgang von 647,9 auf etwa 585 Mio. Euro verzeichnen, da im Vorjahr ein Großauftrag für den hohen Vergleichswert gesorgt hatte.

Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet Jenoptik aufgrund des schwierigeren konjunkturellen Umfelds mit einem leichten Umsatzwachstum von bis zu 5 Prozent. Regional soll das Wachstum vor allem aus Amerika und Asien/Pazifik kommen. Neben dem vorsichtigen Ausblick für 2013 dürften sich die Anleger auch über die angekündigten Ausgaben für den weiteren Ausbau der Vertriebsstrukturen und die Entwicklung neuer Produkte, die zunächst auf die Profitabilität drücken könnten, enttäuscht gezeigt haben. Gleichzeit werden auch viele Anleger die Gelegenheit wahrgenommen haben, Gewinne mitzunehmen, nachdem die Aktie seit Sommer 2012 rund drei Viertel an Wert zulegen konnte.

Quelle: boerse.de

Nach der Bekanntgabe der vorläufigen Ergebnisse beließ die Commerzbank (WKN 622910) ihre Einstufung für die Jenoptik-Aktie bei „Hold“ mit einem Kursziel von 7,50 Euro. Die Eckzahlen hätten die Erwartungen weitgehend erfüllt, während der Ausblick etwas enttäusche, schrieb Analyst Dennis Schmitt.


1 KOMMENTAR

  1. Schon komisch. Rekord vermeldet, Aussichten zwar vorsichtig aber dennoch positiv und ein KGV von unter 13. Ok der Kursanstieg könnte zu Gewinnmitnahmen locken nach dem letzen Jahr, aber die kein Rückgang im Umsatzvolumen zeigt das es auch noch genug Käufer im Markt gibt. Da fragt man sich warum ein Kursziel unter dem aktuellen Kurs propagiert wird.

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