Point&Figure DAX: So langsam riecht es nach kleiner Korrektur

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Bevor ich nun alle “Permabären” aus ihrem Winterschlaf wecke, die schon immer den “Crash” voraussahen, einige wichtige Anmerkungen vorweg.

Worum es heute geht:

Im heutigen Artikel geht es um die wachsende Wahrscheinlichkeit für eine kleinere Korrektur. Vor allem geht es mir darum, die Marken herauszuarbeiten, die in den nächsten Tagen und Wochen dabei eine wichtige Rolle spielen werden.

Worum es auch heute nicht geht:

Es geht nicht darum, einen Zusammenbruch des DAX anzukündigen. Das überlasse ich lieber den allseits bekannten Crash-Propheten. (Jungs, irgendwann klappt das: Man muss seine Meinung nur lange und ausdauernd genug wiederholen! Allerdings stellt sich die Frage, ob man dann noch handlungsfähig ist, wenn es denn doch einmal……..) Bevor ich mich jetzt hier weiter um Kopf und Kragen schreibe und das negative Wachstum meiner Beliebtheit bei den Vertretern der Spezies “Totalis Crashiensis Deflationitis) konstant forciere, ab zu den DAX-Charts:

Point&Figure Chart DAX 1: Langfristig alles in Butter, aber aktuelles Chance-Risiko-Verhältnis schlecht

xundo29012013

(Chart erstellt mit Bulls Eye Broker (www.xundo.info): Vergrößern durch Anklicken)

In der Chartcraft-Einstellung mit aktuell 100 Punkten pro Kästchen ist noch alles “brillant” bullish.

Nicht vergessen werden sollte aber an dieser Stelle, dass das nächste Verkaufssignal erst bei Erreichen der 6900 Punkte liegt. Da ist eine Menge Luft bis zum Signalwechsel.

Hier bleibt als Fazit:

Für den “klassischen” Positionstrader ist noch alles im grünen Bereich. Allerdings sollte er das bislang erreichte Allzeithoch im Bereich um 8200 als Widerstand ernst nehmen. Damit ergibt sich für Späteinsteiger aktuell ein schlechtes Verhältnis von Chance zu Risiko. Denn bei DAX-Ständen von rund 7800 ergibt sich bis zum All-Time-Top ein Potenzial von weniger als 400 Punkten.

Das Risiko beziffert sich allerdings höher. Schließlich liegt die nächste belastbare Unterstützung in dieser Einstellung des Point&Figure-Charts bei rund 7000 bis 7100 Zählern. Und bis dahin sind es nun einmal 700 und mehr Punkte.

Point&Figure Chart DAX 2: Mittelfristig bullish, aber auch hier ist das CRV keineswegs einladend

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In der aggressiveren Einstellung des Point&Figure-Charts ( 50 Punkte pro Kästchen) sehen wir ebenfalls noch ein klar bullishes Bild.

Allerdings präsentiert sich die aktuelle X-Säule als Fahnenstange.

Auch hier ist das Verhältnis von Chance zu Risiko für den Neueinsteiger keineswegs optimal. Einer Chance von weniger als 400 Punkten bis zum Allzeit-Hoch steht ein Risiko von rund 700 Punkten gegenüber. (Im Bereich von 7000 bis 7100 Zählern verläuft die aktuelle Bullish-Support-Line.)

Mein Fazit:

Die aktuell recht schlechten CRVs “schreien” geradezu nach einer zumindest leichten Korrektur.

Als erstes Korrekturziel bietet sich der Bereich zwischen 7450 und 7600 an. Hier liegt das Ausbruchsniveau, dessen Erreichen am 3. Dezember das Point&Figure-Kaufsignal in der 50er Einstellung auslöste.

Zusätzlich findet sich bei rund 7600 das Zwischenhoch vom 2. Mail 2011.

Aktuell werde ich keine weiteren Long-Positionen bei DAX-Werten aufnehmen. Erst im Bereich um 7600 oder bei Überschreiten des Allzeithochs ergeben sich aus meiner Sicht für den Positions-Trader neue Einstiege.

(Erfreulicherweise gibt es ja nicht nur den DAX auf dieser Börsenwelt. Wo sich außerhalb des deutschen Leitindex aktuell Chancen ergeben, dazu morgen mehr an gleicher Stelle.)

Ihr Jörg Mahnert

www.xundo.info (Alles rund um Point&Figure)

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