Dürr: Mit der Trendaktie von Hoch zu Hoch

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Über die Trendaktie Dürr (WKN 556520) haben wir zuletzt im August geschrieben. Wie sich gezeigt hat, nicht zu spät. Seit dem Sommer hat die Aktie noch einmal 35 Prozent zugelegt und der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt. Auf ein Jahr gesehen steht derzeit sogar eine Verdopplung des Aktienkurses und für einen Zeitraum von drei Jahren steht eine Verfünffachung im Raum. Rund einen Monat vor der Bekanntgabe der vorläufigen Geschäftszahlen 2012 am 19. Februar lohnt sich daher der Blick auf diesen MDAX-Titel.

Der Anlagen- und Maschinenbauer hatte im November angesichts starker Neunmonatszahlen seine Jahresprognose bekräftigt. Damals waren Umsatz um 34 Prozent auf 1,76 Mrd. Euro und das EBIT sogar um 87 Prozent auf 119 Mio. Euro gesteigert worden. Dürr ging zum damaligen Zeitpunkt davon aus, dass der Auftragseingang im vierten Quartal 2012 mindestens auf dem Niveau des dritten Quartals (550 Mio. Euro) liegen wird. Damit sollte ein Auftragseingang im Gesamtjahr von 2,5 Mrd.Euro erreicht werden. Zudem wurden ein Umsatzziel von 2,3 Mrd. Euro sowie eine EBIT-Marge am oberen Rand der angestrebten Bandbreite von 6,5 bis 7 Prozent genannt. Ein neues Rekordjahr!

Inzwischen dürfte klar sein, dass diese Ziele wohl erreicht wurden. Von daher heißt es nach vorne zu schauen. Die noch in 2012 gemeldeten Investitionen in China und der Ausbau des Software-Geschäfts sprechen Bände. Bereits im November gab sich Vorstandschef Ralf Dieter für 2013 zuversichtlich: „Die Pipeline mit neuen Investitionsprojekten der Automobilindustrie in den Wachstumsmärkten ist aus heutiger Sicht gut gefüllt“ Zudem sichere der hohe Auftragsbestand von 2,33 Mrd. Euro (Stand: 30. September 2012) eine gute Auslastung bis in das Jahr 2014 hinein.


Quelle: boerse.de

Der Kursverlauf der vergangenen Monate macht deutlich, wie beliebt der MDAX-Titel am Markt derzeit ist. Charttechnisch sieht die Aktie Klasse aus. Dem Trend folgend dürften bis Februar noch das ein oder andere neue Allzeithoch locken, wobei auch kurzfristige Konsolidierungen nicht Schaden können. Fundamental ist die Aktie mit einer Dividendenrendite von rund 3 Prozent und einem 2013er KGV von knapp 11 keineswegs überteuert.


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