Schaltbau überzeugt im vierten Quartal – kommt nun der Sprung über 34 Euro

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Für den Schaltbau-Konzern (WKN 717030) lief es im vierten Quartal 2012 nach ersten vorläufigen Zahlen überraschend gut. Damit wurden die bisherigen Umsatzprognosen für das Gesamtjahr übertroffen. Auch beim Ergebnis dürfte sich das niedergeschlagen haben. Zwar hat der Kursverlauf zuletzt das starke vierte Quartal schon vorweg genommen, dennoch besteht noch weiteres Potenzial.

Nach vorläufigen Zahlen erhöhte sich der konsolidierte Umsatz im vierten Quartal im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum von 82,0 Mio. Euro um 17,3 Prozent auf 96,2 Mio. Euro. Das Schlussquartal war somit das umsatzstärkste Quartal im Geschäftsjahr 2012. Im gesamten Jahr stieg der Umsatz somit von 318,4 Mio. Euro um 14,2 Prozent auf 363,4 Mio. Euro. In den letzten Prognosen hatte Schaltbau einen Umsatz von 360 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Ergebniszahlen für das vierte Quartal bzw. das Gesamtjahr wurden zwar noch nicht bekannt gegeben. Dennoch dürfte man auch hier leicht über den Prognosen von 21,0 Mio. Euro bzw. 2,94 Euro je Aktie liegen. Bei einem EPS in diesem Rahmen ergäbe sich ein aktuelles KGV von 11 – nicht überteuert.

Doch auch für die Zukunft sieht bei dem SDAX-Titel gut aus. Der Auftragseingang von Schaltbau stieg von 68,7 Mio. Euro um 27,7 Prozent auf 87,7 Mio. Euro. Das Auftragsvolumen nahm von 342,8 Mio. Euro um 8,6 Prozent auf 372,3 Mio. Euro zu. Die bisherige Prognose für 2013 dürfte damit also ebenfalls machbar sein. Der Konzern erwartet für 2013 einen Umsatzanstieg auf rund 374 Mio. Euro. Daneben erwartet der Schaltbau-Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) in Höhe von 32,8 Mio. Euro sowie ein Konzernergebnis von 22,1 Mio. Euro bzw. 3,04 Euro je Aktie.


Quelle: boerse.de

Charttechnisch sieht es bei Schaltbau weiterhin gut aus. Die Marke von 34 Euro stellt dabei aktuell eine große Herausforderung dar. Dennoch könnte es mit diesen Nachrichten im Rücken gelingen, endlich den Sprung über diese Hürde zu nehmen. Die kurz- bis langfristigen Aufwärtstrends sind daneben weiterhin intakt. Nachdem sich der Kurs auch wieder klar innerhalb der Bollinger-Bänder befindet, steht auch von dieser Seite her kein Hemmnis mehr im Wege.

P.S. Kurzfristtrader, die vor allem auf schnelle Kursgewinne aus sind, sollten auch immer mal ihre Broker-Anbindung hinterfragen – am besten mal bei brokerdeal.de* vorbeischauen und sich die aktuellen Angebote ansehen.


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