Point&Figure DAX: Der alte Schieber!

0

Es hat schon etwas Quälendes, das Verhalten des deutschen Leitindex. Zumindest sind die vergangenen zehn Handelstage von einer wirklich “Auf und Nieder”-Phase gekennzeichnet, die so manchem Investor und Trader die Schweißperlen auf die Stirn treibt.

Intraday-Trader müssen sich bescheiden

Wer intraday unterwegs ist – und ich weiß, wovon ich spreche – muss sich mit relativ kleinen Schwüngen zufrieden geben, die naturgemäß recht schwer zu verwerten sind.

Positions-Trader gedulden

Der Positions-Trader stellt fest, dass er nur noch recht wenig Bewegung in seinem Depot bemerkt und seine Gefühlslage dürfte sich im Takt des Range-Testings des DAX entwickeln.

Apropos Range: Der Blick auf den Candle-Stick-Chart

xundo15012013_1

(Chart vergrößern: Anklicken!)

Hier sieht man schon recht gut, wie sich der deutsche Leitindex in den vergangenen zehn Handelstagen in der Schiebezone zwischen rund 7685 und 7800 Punkten eingerichtet hat.

Auffallend sind auch die langen Dochte an den Kerzenkörpern, die die massive Unsicherheit der Marktteilnehmer zeigen.

Aber nun genug der japanischen Kerzentechnik und zurück zu einem Point&Figure-Chart des DAX in der –ausnahmsweise- ungewöhnlich kleinen Kästchengröße von 10 Zählern.

Wie Sie ja wissen, schreibt der Point&Figure-Chart die Kursbewegungen fort und nimmt dabei wenig Rücksicht darauf, wie lange für diese benötigt wird. Deshalb muss ich heute die Kästchengröße so weit runterbrechen, damit Sie überhaupt eine Bewegung erkennen.

Point&Figure-DAX: Schiebezone wie aus dem Lehrbuch

xundo15012013_2

Im Point&Figure-Chart wird die Relevanz der aktuellen Schiebezone noch deutlicher als in der grafischen Aufbereitung in japanischer Kerzen-Technik.

Rein mechanisch ergibt sich ein Verkaufssignal unter 7680 Punkten. Aktuell ist das Kaufsignal allerdings noch intakt, das am 2. Januar durch Überschreiten der 7680 generiert wurde und ein mittlerweile aktiviertes und bestätigtes Kursziel von 8.130 Zählern und damit rund das Allzeithoch aufweist.

Was machen wir denn nun aus dieser Lage?

Intraday-Trader sollten sich die Zone um 7700 als Einstieg wählen, hier ist das CRV für Long- und Short-Einstiege günstig.

Positionstrader sollten sich noch weiter in Geduld üben. Ein Überwinden der 7800 wäre ein prozyklisches Kaufsignal. Bottom-Fishing im Bereich von 7400 bis 7450 (Darauf gehe ich morgen an dieser Stelle detaillierter ein.) ist ebenfalls eine weitere Handels-Idee.

Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Börsentag

Ihr Jörg Mahnert

www.XundO.info (Alles rund um Point & Figure)

www.twitter.com/joergmahnert

www.facebook.com/joergmahnert


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here