Praktiker: Nachhaltige Trendwende? Kurse von über 2 Euro rücken wieder näher

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Bei der angeschlagenen Baumarkt-Kette Praktiker (WKN A0F6MD) zeichnet sich derzeit eine Trendwende ab – ob diese nachhaltig ist, wird sich zeigen. Aber so wie sich in den vergangenen drei Monaten der Umsatz stabilisiert hat, scheint nun auch der Kurs das Tal der Tränen zu verlassen haben.

Praktiker veröffentlichte gestern solide Umsatzzahlen, wobei vor allem das Inlandsgeschäft überzeugte. In Summe hat der SDAX-Konzern im Schlussquartal nach vorläufigen Zahlen einen Nettoumsatz von rund 696 Mio. Euro erzielt, was 2,7 Prozent weniger sind als im Vorjahr. In Deutschland stieg dabei der Umsatz um 1,4 Prozent auf 502 Mio. Euro. Neben der Schließung von 11 Praktiker-Standorten, stand vor allem die Umstellung von weiteren 27 Praktiker-Märkten auf die Marke Max Bahr im Fokus. Vor allem der letztgenannte Schritt ist aus Sicht von Praktiker-Chef Armin Burger sehr positiv: „Insbesondere die Entwicklung der zuletzt von Praktiker auf Max Bahr umgestellten Märkte zeigt in Umsatz und Ertrag einen deutlich positiven Trend, auch wenn es für eine belastbare Zwischenbilanz noch zu früh ist. Wir haben daher allen Anlass, diese strategische Neupositionierung planmäßig voranzutreiben“. Zum Ende des Geschäftsjahres betrieb der Konzern insgesamt 427 Märkte, 12 weniger als vor Jahresfrist. Durch den Beginn der Umstellung von Praktiker-Märkten auf die Marke Max Bahr erhöhte sich in Deutschland zum Jahreswechsel die Anzahl der Max-Bahr-Filialen von 78 auf 105, die der Praktiker-Standorte verringerte sich in Folge dessen sowie durch Schließung einiger Märkte von 235 auf 197. Im Ausland wuchs das Portfolio von 109 auf 111 Märkte. Die endgültigen Umsatzzahlen und den vollständigen Jahresabschluss veröffentlicht der Praktiker Konzern am 28. März 2013 im Rahmen seiner Bilanzpressekonferenz. Bis dahin könnte beim Kurs aber noch einiges passieren, wie ein Blick auf die Charttechnik zeigt.


Quelle: boerse.de

Nach dem mehrmaligen Austesten, ob die Aktie die 1 Euro-Marke halten kann oder nicht, scheint nun der Knoten geplatzt. Die kurzfristig interessanten GD10, GD20 und GD38 zeigen einen schönen Aufwärtstrend. Zudem wurde der GD38 vom GD10 nach oben durchkreuzt. Auch das Bollinger-Band wurde nach oben verlassen. Und selbst der schwächelnde GD200 wurde dank des Kursanstiegs der letzten Tage nach oben durchkreuzt. Insofern richtet sich der Blick nun auf die 2-Euro-Marke. Danach steht das 52-Wochen-Hoch bei 2,63 Euro im Fokus.

P.S. Kurzfristtrader, die vor allem auf schnelle Kursgewinne aus sind, sollten auch immer mal ihre Broker-Anbindung hinterfragen – am besten mal bei brokerdeal.de* vorbeischauen und sich die aktuellen Angebote ansehen.

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