Telekom Austria: Schwieriges Marktumfeld lässt vorerst keine Besserung zu

0
Bildquelle: Telekom Austria

Nachdem die Aktie der Telekom Austria (WKN 588811) im November und Dezember 2012 eine positive Kursbewegung zeigen und ein Plus von rund 30 Prozent verbuchen konnte, enttäuschte das Unternehmen nun die Anleger mit einem schwachen Ausblick für das Jahr 2013 und den Nettogewinn für 2012. Für den Kurs könnte das eine Rückkehr zum bisherigen langfristigen Abwärtstrend bedeuten.

Beim Umsatz erwartet die Telekom Austria für 2013 einen Wert von 4,1 Mrd. Euro. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 hatte das Unternehmen die Umsatzprognose bereits im September von 4,4 auf 4,2 Mrd. Euro gesenkt. Auch die Dividende wurde für die Jahre 2012 und 2013 bereits frühzeitig von 38 Cent auf 5 Cent gesenkt. Enttäuscht zeigten sich die Anleger auch über die Aussichten für den Gewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr. Wie Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter in einem Interview mit der Tageszeitung „Österreich“ sagte, erwartet der Konzern für 2012 einen Nettogewinn von 100 Mio. Euro, gegenüber einem Verlust von 253 Mio. Euro im Vorjahr. Allerdings liegt diese Prognose deutlich unter den Markterwartungen.

Das Unternehmen macht vor allem äußere Umstände für den schwachen Ausblick verantwortlich, für die die Telekom Austria nichts kann. Demnach sollen sich insbesondere der scharfe Wettbewerb in den entwickelten Märkten, regulatorische Einschnitte, die europäische Staatsschuldenkrise und Wechselkursrisiken negativ auf das Ergebnis des Konzerns auswirken.

Um die Rentabilität langfristig zu verbessern plant der Konzern verschiedene, zu diesem Zeitpunkt nicht näher benannte Maßnahmen, umzusetzen. Deren Umsetzung dürfte das Ergebnis kurzfristig zusätzlich belasten, jedoch soll mit ihnen das Geschäft auf lange Sicht stabilisiert werden.


Quelle: boerse.de

Schaut man sich den Chart an, fällt vor allem die kurzfristig positive Lage auf. Allerdings könnte dieser Trend auch sehr schnell wieder nachhaltig durchbrochen werden. Dann kommt wieder der nach unten zeigende GD200 zum Tragen, der zudem noch mehr über ein Euro über dem aktuellen Kurs verläuft. Alles in allem also sollte man die Aktie der Telekom Austria eher von der Short-Seite her betrachten. Besserung ist (vorerst) nicht in Sicht.

P.S. Kurzfristtrader, die vor allem auf schnelle Kursgewinne aus sind, sollten auch immer mal ihre Broker-Anbindung hinterfragen – am besten mal bei brokerdeal.de* vorbeischauen und sich die aktuellen Angebote ansehen.

*Partnerlink

Bildquelle: Pressefoto Telekom Austria


HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here