Aktien 2013: Deutsche Post – Online-Handel und die Schwellenländer als Wachstumstreiber

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Die traditionellen Briefzusteller wie die Deutsche Post (WKN 555200) müssen mit ihren traditionellen Briefen immer mehr mit den neuen Kommunikationsformen wie der E-Mail konkurrieren. Auf der anderen Seite bringt die Internetrevolution und der wachsende Trend, Einkäufe online zu erledigen und sich diese von Paketzustellern wie der Deutsche Post-Tochter DHL liefern zu lassen, ungeahnte Wachstumschancen mit sich.

Vorstandschef Frank Appel sagte in einem Interview mit der „Rheinischen Post“, dass er damit rechnet, dass das Paketgeschäft bis 2020 jedes Jahr um 5 bis 7 Prozent zulegen wird. Im Zuge dessen soll der Marktanteil des Online-Handels am Gesamtkonsum von 7 auf bis zu 20 Prozent steigen. Gleichzeitig hat insbesondere der ehemalige deutsche Staatsmonopolist erkannt, dass Asien, und insbesondere China, die großen Wachstumschancen in der Zukunft bereithalten. Somit hat das Unternehmen schon heute eine sehr starke Asien-Präsenz aufgebaut und ist daher hervorragend aufgestellt, um die sich bietenden Möglichkeiten zu nutzen und das zukünftige Unternehmenswachstum zu sichern. Bereits heute ist Asien für etwa ein Fünftel des Konzernumsatzes verantwortlich.

Während die Deutsche Post mit Hilfe ihrer starken Stellung auf dem asiatischen Markt relativ gut mit den negativen Folgen der Euro-Krise fertig werden konnte, mussten sowohl die weltweite Nummer eins bei den Paketdiensten UPS und FedEx der schwachen Konjunktur Tribut zollen und ihre Aussichten für das Gesamtjahr senken. Außerdem hat die Deutsche Post mit einem 2013er-KGV von 11,8 und einer Dividendenrendite von 4,9 Prozent trotz eines Kurssprungs im bisherigen Jahresverlauf von fast 40 Prozent die attraktivere Bewertung aufzuweisen. Bei UPS liegen das 2013er-KGV bei 14,4 und die Dividendenrendite bi 3,3 Prozent. FedEx hat sogar lediglich eine Dividendenrendite von 0,6 Prozent aufzuweisen, während das 2013er-KGV 14,3 beträgt.


Quelle: boerse.de

Die Aktie hat es in 2012 geschafft, aus einer sehr breiten, seit Anfang 2009 währenden Seitwärtsbewegung nach oben herauszubrechen. Wird der nachhaltige Ausbruch über die Region 17/18 Euro geschafft, sollten Kurse oberhalb von 20 Euro in den kommenden 12 Monaten realistisch sein.

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