Aktien 2013: HeidelbergCement-Anleger hoffen auf die Konjunkturerholung

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Der US-Immobilienmarkt befindet sich auf dem Weg der Besserung. Gleichzeitig sorgt das Wirtschaftswachstum in den Schellenländern für eine anhaltende Bauaktivität und damit auch für eine hohe Nachfrage nach Baustoffen. Dieser Trend dürfte sich auch im kommenden Jahr fortsetzen, so dass der Baustoffhersteller HeidelbergCement (WKN 604700), ähnlich wie im dritten Geschäftsquartal, Schwächen in einigen Märkten Südeuropas, durch die Stärken in den Emerging Markets wettmachen könnte.

Zwischen Juli und September konnte der DAX-Konzern seine Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent auf 3,94 Mrd. Euro steigern. Das operative Ergebnis legte um 15,5 Prozent auf 649 Mio. Euro zu. Für die Ergebnisverbesserung waren insbesondere Kosteneinsparungen und erfolgreich durchgeführte Preiserhöhungen verantwortlich. Beim Konzernüberschuss wurde ein Anstieg auf 323 Mio. Euro ausgewiesen, gegenüber 316 Mio. Euro im Vorjahr.

Neben den ordentlichen Geschäftszahlen konnte HeidelbergCement bei der Präsentation der Ergebnisse für das dritte Quartal insbesondere durch die deutlich gesenkte Nettoverschuldung punkten, was die Handlungsmöglichkeiten in der Zukunft erhöht. Die Nettoverschuldung belief sich am Ende des dritten Quartals 2012 auf 7,76 Mrd. Euro, das entspricht einem Rückgang von 740 Mio. Euro im Vergleich zum Ende des dritten Quartals 2011.

Aufgrund seiner starken Stellung auf dem US-Markt und in Wachstumsmärkten wie China, befindet sich HeidelbergCement in einer guten Position, von einem möglicherweise anziehenden Wirtschaftswachstum in diesen Regionen im kommenden Jahr zu profitieren. Zum einen möchte die Fed die Geldschleusen so lange offen halten, bis sich ein merklicher Rückgang bei der US-Arbeitslosenquote einstellt. Gleichzeitig dürfte die chinesische Zentralbank versucht sein, der neuen Zentralregierung einen guten Start zu ermöglichen und das BIP-Wachstum mit Hilfe einiger Konjunkturprogramme zu unterstützen.


Quelle: boerse.de

Auch wenn die Indikatoren derzeit bis auf die Bollinger Bänder auf Grün stehen – die Aktie sollte erst einmal aus der seit drei Jahren währenden Seitwärtsbewegung nach oben ausbrechen, bis von neuen prägnanten Kursgewinnen geträumt werden kann. Dennoch: Das Potenzial ist da, die Region um 47 Euro wird entscheidend sein.

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