Hornbach kämpft mit der Konjunkturschwäche

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Der Baumarktkonzern Hornbach Holding (WKN 608343) bekommt immer mehr die negativen Folgen der Euro-Krise zu spüren. Während die Geschäfte in Deutschland noch ordentlich laufen, ist es vor allem das europäische Ausland, das aufgrund der Sparprogramme der dortigen Regierungen und den negativen Folgen für die Konjunktur das Bild eintrübt. Die Aktie dürfte ihre Seitwärtsbewegung daher fortsetzen.

Immerhin konnte der Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012/13 (März-November) im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro gesteigert werden. Dagegen sank das Betriebsergebnis (EBIT) um 9,5 Prozent auf 173,0 Mio. Euro. Bereits Ende November hatte das Unternehmen seine Prognose für das gesamte laufende Jahr gesenkt. Der Umsatz soll bei rund 3,2 Mrd. Euro und damit auf Vorjahresniveau liegen. Zuvor hatte das Unternehmen ein Plus im unteren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern wird ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahreswert von 169 Mio. Euro erwartet.


Quelle: boerse.de

Aufgrund des weiterhin schwächelnden Baumarkt-Geschäfts in Europa, dürfte die im SDAX gelistete Aktie in absehbarer nur wenig Nahrung für einen Ausbruch aus der nun schon seit mehr als einem Jahr andauernden Seitwärtsbewegung zwischen 50 und 60 Euro erhalten. Auch wenn der MACD derzeit leichten Optimismus verbreitet, sollte man eher die Finger weglassen. Zumal auch die Aktie mit einer unveränderten Dividende in Höhe von 67 Cent je Vorzugsaktie lediglich eine Rendite von 1,2 Prozent bietet. Die Aktien anderer Baumarktketten sind da vielleicht spannender…


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