Oracle: Software-Geschäft brummt

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Oracle (WKN 871460) konnte im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnsprung verbuchen und damit sogar die vorherigen Markterwartungen übertreffen. Der große US-Konkurrent von SAP (WKN 716460) auf dem Markt für Unternehmenssoftware profitiere vor allem von der sehr guten Entwicklung beim Verkauf von Software-Lizenzen und Cloud-Abonnements.

Der Konzern aus Redwood City konnte seine Umsatzerlöse um 3,4 Prozent auf 9,09 Mrd. US-Dollar im Vergleich zum Vorjahreswert von 8,79 Mrd. US-Dollar steigern. Beim Nettogewinn ging es um satte 17,8 Prozent auf 2,58 Mrd. US-Dollar bzw. 53 Cents je Aktie nach oben. Vor einem Jahr stand ein Nettogewinn von 2,19 Mrd. US-Dollar bzw. 43 Cents je Aktie zu Buch. Bereinigt um Einmaleffekte lag der Gewinn je Aktie im Berichtszeitraum bei 64 Cents und damit über den Markterwartungen von 61 Cents. Auch der Umsatz übertraf die vorherigen Analysten Schätzungen. Sie hatten einen Wert von 9,03 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt.

Während man sich auf Unternehmensseite erfreut über die Entwicklung im Software-Geschäft zeigte, lief es dagegen im Bereich Hardware weniger gut. In diesem Segment musste Oracle einen Umsatzrückgang von 23 Prozent auf 734 Mio. US-Dollar verbuchen. Die Anleger zeigten sich insgesamt allerdings sehr angetan von dem Zahlenwerk, das Oracle präsentieren konnte und schickten die Aktie nachbörslich um fast 2 Prozent nach oben.


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