init: Bringt der neue Großauftrag neue Hochs?

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Vorzeitige Bescherung in Karlsruhe: Der Verkehrstelematikspezialist init (WKN 575980) hat vom Verkehrsverbund Luxemburg einen weiteren Großauftrag erhalten und damit einen neuen Referenzkunden in Europa gewonnen. Vor allem letzteres ist von herausragender Bedeutung für die Aktienentwicklung, denn es zeigt einmal mehr, dass init weltweit als Partner gesucht ist. Hinzukommt ein schönes Auftragsvolumen, das für 2013 ein solides Geschäftsjahr erwarten lässt. Mit dem neuen Auftrag im Rücken könnte die Aktie ihr bisheriges Hoch erneut in Angriff nehmen.

Kurz zu den Fakten: init hat vom Verkehrsverbund Luxemburg den Zuschlag zur Lieferung eines integrierten Systems zur Steuerung, Fahrgastinformation und zum elektronischen Fahrgeldmanagement (E-Ticketing) erhalten. Für die Vereinigung von 34 privaten und 3 öffentlichen Verkehrsunternehmen des Großherzogtums Luxemburg wird init in den nächsten vier Jahren Betriebszentralen, Haltestellen und rund 920 Fahrzeuge mit entsprechender Hard- und Software ausrüsten. Das Auftragsvolumen für diese erste Ausbaustufe bewegt sich im unteren zweistelligen Millionenbereich.
Mit diesem integrierten System wird nahezu der gesamte Personennahverkehr im westlichen Nachbarland gesteuert. Eine Besonderheit des Projekts ist die Anbindung an benachbarte Nahverkehrssysteme in Belgien, Deutschland und Frankreich. So wird init auch die Schnittstellen für das grenzüberschreitende Ticketing von Luxemburg in diese Länder realisieren. Der Auftrag umfasst zudem die Lieferung von stationären Fahrscheinautomaten und Informationsanzeigern. In der Endausbaustufe sollen 400 weitere Fahrzeuge mit Hard- und Software von init ausgerüstet werden. Nach einer erfolgreichen Realisierung des Projekts ergeben sich zudem weitere Optionen.


Quelle: boerse.de

Wie man im Chart sehen kann, hat die Aktie nach dem Überschreiten des GD200 im März mustergültig zur Rallye angesetzt. Aktuell liegt die Aktie jedoch zwischen GD20 und GD38, was verunsichern kann. Aber mit dem neuen Großauftrag im Rücken könnte erneut der Ausbruch über den GD38 bei rund 23,20 Euro erfolgen und den Weg nach oben freimachen. Ziel ist das bisherige Jahreshoch bei 25,56 Euro (Schlusskursbasis). Bis dahin wären es noch einmal knapp 13 Prozent Kursgewinn. Doch auch sonst hat die Aktie einiges zu bieten. Bei einem 2013er KGV von 14 bietet die Aktie eine Dividendenrendite von 3,6 Prozent.


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