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Zehn vor Zehn: DAX wenig verändert, ThyssenKrupp nach Milliardenverlust am Indexende

Nach dem ersten Schock über die Regierungskrise in Italien und eine mögliche Rückkehr Silvio Berlusconis in das Amt des italienischen Ministerpräsidenten, scheinen sich die Aktienmärkte vorerst beruhigt zu haben. Somit bleibt auch die Hoffnung, dass der DAX seine Jahresendrallye fortsetzen kann.

ThyssenKrupp streicht Dividende

Nachdem der Stahlkonzern ThyssenKrupp seinen Verlust von 1,8 Mrd. Euro im Vorjahr auf nun 5,0 Mrd. Euro vergrößert hat, strich das Management überraschend die Dividende. Es waren einmal mehr die hohen Abschreibungen auf die Stahlwerke in den USA und Brasilien, die dem Konzern das Ergebnis gehörig vermiesten. Insgesamt machten sich die Wertberichtigungen auf die verlustreichen Bereiche mit 3,6 Mrd. Euro in der Bilanz bemerkbar. Dabei soll der Verkauf der Segment und eine Managementumbildung endlich den erhofften Neuanfang bringen. Ob dieser jedoch gelingt, dürfte sich eher an der Frage entscheiden, ob die weltweite Konjunkturschwäche endlich ein Ende findet. Denn ganz besonders die stark konjunkturabhängige Stahlbranche ist von einer positiven Wirtschaftsentwicklung abhängig.

09.50h/ Frankfurt

DAX: +0,1% 7.542
MDAX +0,2% 11.927
TecDAX +0,1% 831
Euro 1,2949 US-Dollar
Gold 1.710,35 US-Dollar

DAX-Analysten-Einschätzungen

RBS Daily- DAX: Bullen bleiben am Ball

HSBC- Noch einen Pfeil im Köcher

Commerzbank ideas daily – DAX: im Konsolidierungsmodus

DB X-markets DAX heute – Tendenz: Seitwärts/ Aufwärts

BNP Paribas DAX daily Tendenz heute: SEITWÄRTS ZWISCHEN 7375 UND 7550

UBS KeyInvest DailyTrader DAX: Nach schwachem Start doch noch im Plus


2 Kommentare zu Zehn vor Zehn: DAX wenig verändert, ThyssenKrupp nach Milliardenverlust am Indexende

  1. TK im + nach Milliardenverlust. Interessant. Vielleicht eine Erleichterung das jetzt mit offenen Karten gespielt wird, falls es vorher eingepreist war.

  2. Ivan Tomasevic // 11. Dezember 2012 um 12:08 //

    Und schon ist ThyssenKrupp an die Indexspitze gesprungen. Offensichtlich ist den Anlegern der erhoffte klare Schnitt und der Wegfall der Unsicherheit wichtiger, als möglicherweise ein zu geringer Preis beim Verkauf des Übersee-Geschäfts.

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