Ausblick DAX: Heute gehts wieder abwärts

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Das war ja gestern ein „schöner“ Handelstag. Ruhiger Handel und trotzdem über der 5.000er Marke aus dem Handel gehen. Aber das dürfte heute nicht passieren. Dazu sind die Vorgaben aus den USA zu schlecht. Neben dem Dauerbrenner GM sorgt auch die Angst auf dem Anleihemarkt (Stichwort: Quantitative Easing) für große Verunsicherung.

Aber der Reihe nach. Zunächst meldet das Statistische Bundesamt für Mai Preisstabilität – das erste Mal seit über 20 Jahren. Besonders die derzeit ruhige Lage an den Rohstoffmärkten sorgt hier für Entspannung an der Inflationsfront – noch. Ansonsten verlief der gestrige Tag sehr ruhig. Lediglich an der Wall Street wirkte sich die drohende Insolvenz von GM nach der rechtlichen Opel-Abtrennung und der gescheiterten Anleihen-Umschuldung deutlich belastend aus. Die Aktie verlor deutlich zweistellig. Und auch heute dürften die Nachrichten nicht abreissen. Der nächtliche Opel-Gipfel im Kanzleramt brachte wenig neues, außer dass nun nur noch Fiat/Chrysler und Magna mit seinen russischen Investoren von deutscher Seite gewünscht werden. Derweil hat GM mehr Geld gefordert, was eine schnelle Lösung nicht wahrscheinlicher macht.

Neben GM stehen heute eine Vielzahl an Hauptversammlungen auf der Agenda. So etwa bei Grammer, H&R WASAG, CeWe Color, Funkwerk, XING, Wacker Neuson, Conergy. Auch folgen heute noch mal einige hochkarätige Quartalszahlen: der Ketchuphersteller Heinz, der PC-Hersteller Dell und der Netzwerkspezialist Novell.


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