Mao gegen Onkel Sam

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Mit den neuen Optionsscheinen von db-X markets können Anleger auf das Währungspaar USD/CNY setzen. Anleger, deren Meinung nach der Renminbi stärker gegenüber dem US-Dollar wird, können in Put-Optionsscheine auf das Währungspaar investieren. Demgegenüber können Anleger, die von einem stärken US-Dollar beziehungsweise einem schwächeren Renminbi ausgehen, sich mit Call-Optionsscheinen positionieren.

Gleichzeitig zu den Wahlen in den USA begann der 18. Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas. Ein Ereignis, das nur einmal in der Dekade stattfindet. Allerdings ist dieses Event, zumindest was Personalfragen angeht, nicht so spannend wie die Wahlen in den USA. Es stand nun mal schon vorher fest, dass der Vizepräsident Xi Jinping neuer Staats- und Parteichef wird. Dennoch, der Parteikongress sollte ein Ereignis sein, dem viel mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden müßte als es momentan geschieht. Schließlich hat China eine absolute Schlüsselrolle im Welthandel und wird gemeinhin als Konjunkturlokomotive der Weltwirtschaft angesehen. Zwar werden für 2012 „nur“ 7,5 Prozent Wachstum erwartet. In Europa würde jeder Finanzminister bei einem solchen Wachstum die Champagnerkorken knallen lassen. Nicht so in China, denn das Land braucht über sieben Prozent Wachstum, um genügend Arbeitsplätze zu schaffen und Probleme wie Verstädterung, Umwelt, Demographie und höheres Anspruchsdenken angehen zu können. Zudem hat das ehemalige Staatsoberhaupt, Hu Jintao, auf dem Kongress eine Verdoppelung des Einkommens des chinesischen Volkes und ebenso der Wirtschaftsleistung Chinas bis 2020 versprochen. Eine klare Ansage.

Vielen Anlegern hierzulande stellt sich die Frage, wie sie am chinesischen Wirtschaftsboom partizipieren können. Ein Hindernis ist der schwierige bis unmögliche Zugang zu den chinesischen Aktien- und Anleihemärkten. Möglich ist es aber, sich über den Devisenmarkt in China zu engagieren. Und interessant zudem. Im US-Wahlkampf war China und insbesondere der Kurs des Renminbi ein großes Thema. Mal wurden die Vorwürfe laut (Obama), mal noch viel lauter (Romney), dass China seine Währung künstlich niedrig halte. Dies bedeutet im Klartext Wettbewerbsvorteile beim Export und eine Verhinderung der ausufernden Inflation in China. Wenn nun eine neue Führung in China eventuell den Kapitalmarkt etwas öffnet und die Amerikaner dezent auf eine Aufwertung des Renminbi drängen werden, dann sollte sich der Kurs des Renminbi demnächst bewegen. In diesem Jahr pendelte der Wechselkurs zwischen 6,40 und 6,24 Renminbi je US-Dollar. Der Chart-Verlauf ist eindeutig. Bekam ein Anleger 2005 noch rund 8 Renminbi, erhielt er 2008 nur noch rund 6,85 Renminbi je US-Dollar. In anderen Worten, der Renminbi wurde stärker.

Anleger, die auf eine weiterhin erstarkende chinesische Wirtschaft setzen, können in die neu aufgelegten USD/CNY Puts von db-X markets investieren. Der Put-Optionsschein mit der WKN DX31F0 hat eine Laufzeit bis 17.06.2013. Für Anleger, die hingegen an ein „Comeback“ der US-Wirtschaft glauben und sich dementsprechend positionieren möchten, könnten USD/CNY Call-Optionsscheine interessant sein. Der Call-Optionsschein mit der WKN DX31ES hat eine Laufzeit bis zum 17.06.2013. Die genaue funktionsweise von Optionsscheinen sowie etwaige Chancen und Risiken gibt es hier. Wie auch bei anderen Derivaten, besteht bei Optionsscheinen ein Emittentenrisiko, das Risiko also, dass die Bank je zahlungsunfähig werden könnte. Neben den zuvor vorgestellten Optionsscheinen finden Anleger weitere Call- und Put-Optionsscheine mit unterschiedlichen Basis-Preisen und Laufzeiten auf das Währungspärchen USD/CNY im Angebot.

Quelle: x-markets-Newsletter X-Press Trends vom 16. November 2012
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