Schaltbau: Starker Ausblick auf 2013 könnte Aktie weiteren Schub verleihen

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Gute Nachrichten kommen heute vom Verkehrstechnikkonzern Schaltbau (WKN 717030). Der im SDAX notierte Konzern präzisierte heute seine Erwartungen für das Geschäftsjahr 2012 und nannte zugleich optimistische Erwartungen für das Geschäftsjahr 2013. Mit diesen Aussagen sind nun weitere Kursgewinne zu erwarten.

Für das Geschäftsjahr 2012 stellt Schaltbau einen Umsatz von voraussichtlich 360 Mio. Euro in Aussicht. Im Geschäftsjahr 2011 hatte der Umsatz bei 318,4 Mio. Euro gelegen. Das Konzernergebnis wiederum soll im Gesamtjahr von 18,7 Mio. Euro in 2011 auf 21,0 Mio. Euro in 2012 ansteigen. Das EPS wird auf 2,94 Euro geschätzt, nach 3,13 Euro im Geschäftsjahr 2011 (vor Split: 9,38 Euro je Aktie).

Für 2013 rechnet der Konzern mit einem weiterhin stabilen Bahngeschäft in Europa und den USA. Die im September erfolgte Anhebung der Ziele für die Bahnbauausgaben in China soll sich in der Schaltbau-Gruppe ab 2013 positiv auswirken. In Deutschland ist die Auftragslage durch stetige Abrufe seitens der Deutsche Bahn AG abgesichert. In Russland stehen die Zeichen weiterhin auf Wachstum. Bei den Bremssystemen wird mit einer konstanten Entwicklung gerechnet. Weiterhin günstig sind die Aussichten in neuen Anwendungsbereichen wie der Photovoltaik.

Insgesamt erwartet der Schaltbau-Konzern für 2013 einen Umsatzanstieg auf rund 374 Mio. Euro, nach voraussichtlich 360 Mio. Euro im Jahr 2012. Das Geschäftsjahr 2013 wird den Angaben zufolge erneut durch Vorleistungen im Personalbereich belastet werden, die notwendig sind, um die bereits eingeleiteten Wachstumsschritte erfolgreich fortzuführen. Insgesamt erwartet der Schaltbau-Vorstand für das Geschäftsjahr 2013 ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) in Höhe von 32,8 Mio. Euro. Bei einer sich normalisierenden Steuerquote wird erwartet, dass sich das prognostizierte Konzernergebnis des Jahres 2013 auf 22,1 Mio. Euro und der Gewinn je Aktie auf 3,04 Euro belaufen. Für 2012 werden wie oben erwähnt ein Konzernergebnis von rund 21,0 Mio. Euro und EPS von 2,94 Euro erwartet.


Quelle: comdirect

Auf Basis der aktualisierten Zahlen lässt sich auch das weitere Kurspotenzial besser einschätzen. Bei einer erwartet konstanten Dividende von 60 Cent je Aktie (vor Split: 1,80 Euro je Aktie) beträgt die Dividendenrendite rund 2,3 Prozent. Das 2013er KGV beläuft sich indes auf lukrative 8,9. Damit kann die Aktie durchaus als nächstes Ziel das bisherige Hoch von 28,17 Euro erreichen und dann Kurse jenseits der 30-Euro-Marke anpeilen. Close Brothers Seydler und die Deutsche Bank nennen derzeit in ihren Kaufempfehlungen ein Kursziel von 32 Euro, die LBBW kommt sogar auf 34 Euro.


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