Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Ein Angriff des DAX auf sein Jahreshoch blieb in dieser Woche erneut aus. Zur Wochenmitte drehte der Index nach unten. Angesichts der schwachen Wall Street könnte es nun langsam brenzlig werden.

20-Tage-Linie dynamisch unterschritten

Nach der Wiederwahl Obamas reagierte der DAX am Mittwoch zunächst mit Aufschlägen und kletterte im Hoch bis 7.435. Ein Angriff auf das Jahreshoch bei 7.479 blieb jedoch erneut aus. Stattdessen drehte der DAX nahezu exakt an der oberen Begrenzung der Konsolidierungsformation nach unten ab und trat vehement den Weg gen Süden an. Im Tagesverlauf verlor der DAX mehr als 200 Punkte und schloss wieder unter der 20-Tage-Linie (7.290).

Zentrale Haltezone bei 7.100 Punkten

Gestern konnte sich der Index zwar stabilisieren, scheiterte mit einem Tageshoch bei 7.287 fast punktgenau an dem kurzfristigen Gleitenden Durchschnitt und drehte abermals ins Minus. Aus charttechnischer Sicht ist ein weiterer Rückgang sehr wahrscheinlich. Im Bereich von 7.100 Punkten bilden das August-Hoch (7.105) und das letzte Zwischentief von Ende Oktober (7.121) die zentrale Haltezone.

Schwache US-Börsen könnten den DAX weiter drücken

Noch ist nichts Dramatisches passiert. Sorgen macht jedoch die Schwäche der Wall Street. Dort haben alle wichtigen Indizes ihre 200-Tage-Linie unterschritten. Sollte der DAX die Region um 7.100 unterschreiten, droht kurzfristig weiteres Ungemach. Das Zwischentief von Ende August (6.871) und die 200-Tage-Linie (6.812) sind dann die nächsten Anlaufstellen.


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