GEA Group behält Jahresziele bei

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Bisher konnte der deutsche Maschinenbauer GEA Group (WKN 660200) den Auswirkungen der Euro-Krise trotzen. Dabei wurde sowohl der Umsatz als auch der Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Zusätzlich wurde die Jahresprognose bestätigt. Doch die schwächelnde Konjunktur macht das Erreichen der selbstgesteckten Ziele immer schwieriger.

Im dritten Quartal konnte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,5 Prozent auf 1,45 Mrd. Euro gesteigert werden. Auf die ersten neun Monate gesehen legte der Umsatz sogar um 8,4 Prozent auf 4,10 Mrd. Euro zu. Besonders erfreut zeigte man sich bei der Bekanntgabe der Geschäftszahlen über den Anstieg bei dem für den Maschinenbauer wichtigen Auftragseingang. Dieser legte gegenüber dem Vorquartal um 5,4 Prozent auf 1,48 Mrd. Euro zu. Beim bereinigten operativen Ergebnis (bereinigtes EBIT) wurde ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 0,7 Prozent auf 140,8 Mio. Euro verbucht.  Das Konzernergebnis lag im dritten Quartal mit 89,4 Mio. Euro um 4,1 Prozent über dem Vorjahr. Dies entspricht bei einer erhöhten Aktienanzahl einem Ergebnis je Aktie von 0,48 Euro nach 0,47 Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Positiv ist zudem die Tatsache, dass GEA seine Prognosen trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes beibehalten konnte. Demnach erwartet der Konzern, dass sowohl Umsatz als auch der Auftragseingang um mindestens 5 Prozent zulegen. Beim Umsatz wird ein Wert von mindestens 5,7 Mrd. Euro angestrebt. Die operative Umsatzrendite (EBIT-Marge) soll ohne Einmaleffekte mindestens den Vorjahreswert von 9,7 Prozent erreichen. Allerdings wird dies schwer, da nach neun Monaten lediglich 7,3 Prozent zu Buche stehen. Der Umsatz liegt nach neun Monaten dagegen bereits bei 4,42 Mrd. Euro.

Beim Aktienkurs lösten die Ergebnisse keine großen Kursbewegungen aus. Das im MDAX gelistete GEA-Papier tendiert am Montagnachmittag um den Vortagesschluss. Zwar konnten trotz Krise, Zuwächse bei Umsatz und Gewinn erzielt werden. Jedoch erscheint die angestrebte EBIT-Marge von 9,7 Prozent für das Gesamtjahr nur noch schwer erreichbar zu sein. Sollten Anleger der Überzeugung sein, dass GEA doch noch alle Jahresziele erreicht, erhalten sie die Aktie derzeit mit einem 2013er-KGV von 11,7 und einer Dividendenrendite von 2,9 Prozent.


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