Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Bislang hat der DAX die zentrale Haltezone im Bereich von 7.200 Punkten noch nicht nachhaltig gebrochen. Die Gefahr einer weiter reichenden Korrektur hat zuletzt jedoch zugenommen.

Angriff auf das Jahreshoch bleibt erneut aus

Letzte Woche war ich auf der Gewinnmesse in Wien und konnte deshalb keinen DAX-Ausblick schreiben. An der Ausgangslage hat sich seit meiner letzten Analyse jedoch nicht viel verändert. Die Konsolidierung dauert weiter an. In der vergangenen Woche drehte der DAX bei 7.448 unterhalb des Jahreshochs (7.479) wieder nach unten und fiel in den letzten Tagen wieder deutlich zurück.

Zentrale Haltezone wackelt

Die zentrale Haltezone im Bereich von 7.200 wurde vorübergehend unterschritten. Am Dienstag fiel der DAX im Tief bis auf 7.121, drehte im Handelsverlauf aber nach oben und formte einen Hammer, dem gestern zunächst weitere Zugewinne folgten. Vom Tageshoch (7.256) gab der Index jedoch wieder nach und schloss bei exakt 7.200.

Vorsicht ist geboten

Die Tatsache, dass der Hammer zwar bestätigt, die Erholung aber umgehend abgebrochen wurde, mahnt zur Vorsicht. Ebenso die Tatsache, dass die 20-Tage-Linie erstmals seit Ende Juni wieder im Fallen begriffen ist. Bei einem erneuten Rückfall unter 7.200 bilden das Tief dieser Woche (7.121) und das Zwischenhoch vom August (7.105) die entscheidende Haltezone. Darunter ist eine weitere Korrektur wahrscheinlich. Wieder ein wenig aufhellen würde sich die angespannte Lage mit einem Anstieg über das gestrige Hoch bei 7.256.


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