Hess: Warten auf die LED-Revolution

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Nun dürfen wir auch den Leuchten-Hersteller Hess (WKN A0N3EJ) an der Börse begrüßen. Nach dem Börsengang des drittgrößten deutschen Versicherungskonzerns Talanx (WKN TLX100) haben wir trotz der allgemeinen Marktturbulenzen den zweiten großen Börsengang innerhalb kurzer Zeit erlebt.

Dabei lieferten beide IPOs wahrlich keine Gründe für Jubelstürme bei den Anlegern. Hess hatte zuletzt die Preisspanne für die Erstplatzierung nach unten gefahren. Die Preisspanne wurde von zunächst 20 bis 23 Euro auf 15,50 bis 18, 50 Euro gesenkt. Damit wollte man dem für Börsengänge schlechten Umfeld Rechnung tragen. Für Enttäuschung sorgte zusätzlich, dass der Emissionspreis von 15,50 Euro schließlich sogar am unteren Ende der gesenkten Preisspanne lag.

Zwar lag der erste Kurs des Papiers mit 15,60 Euro leicht über dem Emissionspreis, jedoch fiel er im weiteren Verlauf des Donnerstaghandels wieder unter diese Marke. Insgesamt brachte Hess 2,645 Millionen Anteilscheine an die Börse. Von den Erlösen erhält die Hess AG 35,65 Mio. Euro. Weitere 5,3 Mio. Euro gehen an die Familie Hess. Die Einnahmen durch den Börsengang sollen vor allem für Zukäufe und den Ausbau des LED-Geschäfts verwendet werden. Dabei will das Unternehmen im Besonderen von dem Zukunftsmarkt mit LEDs profitieren und sich frühzeitig eine aussichtsreiche Position sichern.


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