Ausblick DAX: Die 5.000er Marke hält nicht

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Nachdem sich der DAX gestern zielsicher über der 5.000er Marke eingenistet hat, kam heute die Watschen. Ob das mit dem ruhigen Feiertagshandel zu tun hat? Wohl eher nicht. Hintergrund sind wohl eher die mehr als bescheidenen Vorgaben aus den USA. Dort hatte besonders die Fed mit ihren Sitzungsprotokollen für Aufruhr gesorgt. Bei der letzten Sitzung war nicht nur eine drastische Abschwächung der US-Wirtschaft prognostiziert worden, sondern auch über ine Ausweitung des Anleihenrückkaufprogramms nachgedacht worden. Stichwort „quantitativ easing“. Die Pläne kamen bei einigen Börsianern garnicht gut an, zeigen sie doch, dass man bei der US-Notenbank garnicht so sicher ist, ob die bisherigen Maßnahmen überhaupt ausreichen.

Auf Seiten der Unternehmen gab es gestern wenig spektakuläres. Bei Opel sind wohl die drei erwarteten Angebote eingegangen und die Arbeitnehmer erarbeiten derzeit eine vierte Variante – was am Ende dabei herauskommt muss man abwarten. Unterdessen kommt hierzulande der Wirtschaftsfonds Deutschland zum laufen. Laut Handelsblatt erhalten zunächst Heidelberger Druck und die Wadan Werft eine Bürgschaft bzw. einen Kredit der KfW. Der Handelskonzern Arcandor soll ebenfalls bereits einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Während sich Heidelberger Druck deutlich erholen, geht es bei Arcandor im frühen Handel weiter nach unten.

Alles in allem keine wirklich positiven Aussichten. Da aufgrund des Feiertagshandels ohnehin geringere Umsätze gehandelt werden, dürfte der DAX auf dem aktuellen Niveau bleiben. Es sei denn aus den USA kommen überzeugende Meldungen. Aber derzeit dürfte man weiterhin die 5.000er Marke eher von unten, denn von oben sehen.


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