Telekom Austria: Weitere Hiobsbotschaft für Aktionäre

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Die Telekom Austria (WKN 588811) enttäuschte seine Aktionäre einmal mehr mit einer Dividendenkürzung. Nachdem diese bereits im Dezember 2011 für 2011 und 2012 von 76 auf 38 Cent gekürzt worden war, ging es nun für die Jahre 2012 und 2013 auf 5 Cent nach unten. Diese Nachricht bedeutete einen erneuten Schlag für die Aktie des Unternehmens, die in diesem Jahr bereits mehr als 30 Prozent an Wert verloren hat.

Das Unternehmen macht dafür verschiedene Faktoren verantwortlich, mit denen es in naher Zukunft fertig werden muss. Dazu zählt das verschärfte Wettbewerbsumfeld in Österreich, das sich in 2013 fortsetzen soll. Zusätzlich werden die anhaltend schwierigen makroökonomischen Bedingungen in Mittel- und Osteuropa sowie der regulatorische Druck angeführt. Hauptgründe dürften aber die Kontrolle des Schuldenstandes und die bevorstehende Versteigerung von Frequenznutzungsrechten in Österreich sein.

Gleichzeitig senkte die Telekom Austria Mitte August ihren finanziellen Ausblick für das Jahr 2012. Demnach werden Umsatzerlöse in der Höhe von rund 4,2 Mrd. Euro erwartet, statt der bis dahin erwarteten 4,4 Mrd. Euro. Das bereinigte EBITDA wird zwischen 1,40 und 1,45 Mrd. Euro gesehen (bisher 1,5 Mrd. Euro), die Investitionen in der Höhe von 700 bis 750 Mio. Euro und ein operativer Free Cashflow von 700 bis 750 Mio. Euro.

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Bei der Telekom Austria ruhen die Hoffnungen deshalb zu einem sehr großen Teil darauf, dass der neue Großaktionär America Movil aus Mexiko in großem Umfang investiert, um die Expansion in Südosteuropa voran zu treiben. Immerhin steht hinter Merica Movil der laut „Forbes“-Magazine reichste Mann der Welt, Carlos Slim. Die Frage bleibt, ob er seinen Geldbeutel für die Telekom Austria öffnet.


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