Happy Birthday Börse Hamburg! Es leben die niedrigen Anlegerkosten

0

Zehn Jahre Fondshandel an der Börse Hamburg – für uns Anleger eine gute Sache, denn dieser Orderweg ist einfach kostengünstiger…

In den zehn Jahren seit dem Start des börslichen Fondshandels an der Börse Hamburg haben Anleger auf diesem Orderweg Investmentfondsanteile im Volumen von insgesamt 20,7 Milliarden Euro gehandelt. Dieser Betrag entspricht dem Gegenwert von 1,2 Millionen VW Golf-Basismodellen. Ein schöner Vergleich. Wenngleich ich mich frage, um welches Modelljahr es sich da handelt…

Dennoch:

Die Anleger kauften und verkauften Fondsanteile in mehr als 1,33 Millionen Trades. Die durchschnittliche Ordergröße lag damit bei 15.548 Euro. Das Angebot handelbarer Fonds hat die Börse Hamburg in den vergangenen Jahren stetig ausgebaut: 2002 konnten Anleger zunächst 33 Fonds handeln – heute sind es rund 4.000 aktiv gemanagte Fonds.

Mit der Einführung des Fondshandels hat die Börse Hamburg Anlegern einen neuen, unkomplizierten und kostengünstigen Orderweg erschlossen. Denn mit dem Ausgabeaufschlag, der je nach Fonds bis etwa 5 Prozent der Anlagesumme betragen kann, entfällt der größte Kostenpunkt bei einer Order. Stattdessen müssen Anleger an der Börse Hamburg den sogenannten Spread beachten und zahlen eine Maklercourtage von 0,08 Prozent. Hinzu kommt die individuelle Bankgebühr für einen Wertpapierauftrag.

Im Vergleich:

Ausgehend von fünf Prozent Ausgabeaufschlag und einem Umsatz an der Börse Hamburg von 20,7 Milliarden Euro in den letzten 10 Jahren hätten Anleger beim Kauf über Bank oder Fondsgesellschaft 1,036 Milliarden Euro zahlen müssen. Durch den börslichen Fondshandel haben Anleger seit 2002 einen dreistelligen Millionenbereich sparen können.

Happy Birthday und weiter so!


TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here