Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Neue Sorgen um die Zukunft der Eurozone haben den DAX gestern deutlich unter Druck gesetzt. Zentrale Unterstützungsmarken wurden jedoch verteidigt, so dass sich die Ausgangslage noch nicht entscheidend verschlechtert hat.

Haltezone bei knapp 6.900 hält bisher

Bereits zum Wochenauftakt hatte der DAX bis auf ein Tief bei 6.886 korrigiert, die zentrale Haltezone bei knapp unter 6.900 Punkten aber verteidigt. Der zwischenzeitliche Anstieg über die 7.000er-Marke war jedoch nur von kurzer Dauer. Gestern geriet der Index abermals unter Druck. Dabei fiel der DAX im Tief bis auf 6.871 und schloss bei 6.885 Zählern.

20-Tage-Linie unterschritten

Die Tatsache, dass der DAX erstmals seit dem 25. Juli unter der steigenden 20-Tage-Linie, die aktuell bei 6.976 verläuft, geschlossen hat, ist ein erstes Warnsignal. Dennoch hat sich die charttechnische Ausgangslage bislang noch nicht entscheidend eingetrübt. Das markante Hoch von Anfang Mai bei 6.876 und die letzten Zwischentiefs (6.882/6.886) bilden eine sehr solide Haltezone. Zusätzlich Unterstützung bietet das steil steigende untere Bollinger-Band bei 6.867.

Charttechnik bleibt positiv

Solange diese zentrale Haltezone verteidigt wird, stehen die Chancen unverändert gut, dass der DAX bald wieder den Weg nach oben antritt und einen neuen Angriff auf die runde 7.000er-Barriere startet. Unter der angesprochenen Unterstützung trübt sich die Lage dagegen deutlich ein. Das nächste Korrekturziel ist für diesen Fall das Zwischenhoch von Mitte Juli (6.774). Auch ein Test der seit Anfang Juni gültigen mittelfristigen Aufwärtstrendlinie (6.608) ist für diesen Fall nicht auszuschließen.


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