Zahlenticker: Commerzbank schwach, Deutsche Forfait steigert Gewinn, Hönle enttäuscht

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Das war gestern alles nichts. Deutliche Verluste prägten den Handel. In wie weit das heute besser wird, bleibt abzuwarten. Die Aktie der Commerzbank ist zumindest wieder unter die wichtige Marke von 1,27 Euro gerutscht und befindet sich nun in einer spannenden Trader-Zone. Und das vor dem Hintergrund der aktuellen Iran-News…

Was gibt es sonst noch…?

DF Deutsche Forfait AG steigert Gewinn im ersten Halbjahr 2012

Die DF Deutsche Forfait AG hat im ersten Halbjahr auf Basis vorläufiger Zahlen einen Konzerngewinn von EUR 1,5 Mio. erzielt. Das entspricht einer Verbesserung von 7 % gegenüber der Vorjahresperiode. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich auf EUR 0,22 gegenüber EUR 0,20 im ersten Halbjahr 2011.

Ursachen für die positive Geschäftsentwicklung der DF-Gruppe waren die weiterhin guten Rahmenbedingungen im Forfaitierungsmarkt und die erwartete Verringerung der Verwaltungskosten. Im ersten Halbjahr wickelte die Gesellschaft Forfaitierungsgeschäfte im Gesamtvolumen von EUR 351,6 Mio. (Vorjahr: EUR 358,6 Mio.) ab. Die Forfaitierungsmarge lag mit unverändert 1,9 % weiterhin auf einem hohen Niveau. Das Rohergebnis einschließlich Finanzergebnis, die entscheidende Kennzahl für den Erfolg im Forfaitierungsgeschäft, reduzierte sich leicht um 5 % auf EUR 6,6 Mio. Die Verwaltungskosten lagen mit EUR 4,5 Mio. um 9 % unter dem Vorjahreswert.

Jochen Franke, Finanzvorstand der DF Deutsche Forfait AG: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf in der ersten Jahreshälfte, zumal die Eingrenzung der Auswirkungen des verlorenen Schiedsgerichtsverfahrens in den ersten Monaten 2012 noch erhebliche personelle Ressourcen beanspruchte. Die gute Entwicklung macht uns zuversichtlich, das Gesamtjahr 2012 mit einem klar positiven Konzernergebnis abzuschließen.“

Hönle Gruppe erzielt Betriebsergebnis von 5,3 Mio. EUR

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/2012 stiegen die Umsätze der Hönle Gruppe unter anderem aufgrund der Konsolidierung neuer Konzerngesellschaften von 48.036 TEUR im Vorjahr auf 51.725 TEUR im laufenden Geschäftsjahr. Die Kaufzurückhaltung im Druckbereich im Vorfeld der Drupa sowie der Umsatzrückgang und die Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 1,1 Mio. EUR in Folge der Manroland Insolvenz wirkten sich jedoch negativ auf die Geschäftsentwicklung der Hönle Gruppe aus. Das Ergebnis lag daher unter dem Vorjahreswert. Die Hönle Gruppe erwirtschaftete in den ersten neun Monaten ein Betriebsergebnis (EBIT) von 5.316 TEUR (Vj. 7.642 TEUR). Das Vorsteuerergebnis (EBT) belief sich auf 4.961 TEUR nach 7.364 TEUR im Vorjahr, das Konzernergebnis auf 3.285 TEUR nach 5.186 TEUR im Vorjahr. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,55 EUR (Vj. 0,92 EUR).

Für das Geschäftsjahr 2011/2012 erwartet der Vorstand einen Umsatz der Höhle Gruppe von über 70 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis von 8 Millionen Euro. Sofern sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht deutlich verschlechtern, hat die Hönle Gruppe gute Chancen, in den nächsten drei Jahren die Umsatzschwelle von 100 Mio. EUR zu überschreiten. Ziel ist es dabei eine EBIT-Quote von 14% bis 16% zu erzielen.

Kapsch TrafficCom mit gestärkter Bilanz

Die im Prime Market der Wiener Börse notierte Kapsch TrafficCom AG (ISIN AT000KAPSCH9) verzeichnete in ihrem laufenden Wirtschaftsjahr 2012/13 ein heterogenes erstes Quartal. Während die aktuellen Entwicklungen bei den beiden laufenden Projekten in Polen und Südafrika dazu führten, dass Umsatz und Ergebnis im Berichtszeitraum enttäuschend waren, bestätigte die signifikante Verbesserung der wesentlichen Bilanzkennzahlen wieder die finanzielle Stärke der Kapsch TrafficCom Group. Der Umsatz der Kapsch TrafficCom Group lag mit 106,4 Mio. EUR um 21,1 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres von 134,7 Mio. EUR. Das EBIT war nach 22,2 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum im ersten Quartal 2012/13 mit -5,6 Mio. EUR negativ.


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