DAX: Hält diese (Sommer-)Rallye?

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Der DAX hat nun endlich die zuletzt immer wieder im Fokus stehende Marke von 7000 Punkten erst einmal geknackt. An sich ein Grund zur Freude. Doch immer noch dürften sich die Anleger wohl nicht zu sicher fühlen. Der Begriff „Sommer-Rallye“ wird zwar von vielen schon wieder sehr oft verwendet, es bleibt allerdings abzuwarten, ob die gute Stimmung auch nach der Rückkehr vieler Marktteilnehmer aus dem Sommerurlaub anhalten wird. Denn der DAX-Anstieg basierte nur auf sehr dünnen Umsätzen. Dabei hat sich an der Gesamtsituation nicht viel in den vergangenen vier Wochen verändert.

Es war wohl der EZB-Chef persönlich, der ein bisschen die Märkte ins Rollen gebracht hatte. So hatten die Aussagen des EZB-Chefs Mario Draghi von Anfang August offensichtlich für einen Stimmungsumschwung bei den Investoren gesorgt. Draghi hatte ein mögliches Anleihekaufprogramm seitens der EZB zur Unterstützung kriselnder Euro-Länder ins Spiel gebracht. Damit wurden die Anleger in ihrem Glauben bestärkt, dass die Euro-Krise zu einer nachhaltigen Lösung kommen könnte.

Ob der DAX dieses Mal die Marke von 7.000 Punkten etwas länger halten kann als zu Beginn des Jahres, könnte sich auch daran entscheiden, ob sich letztlich die Ansichten Mario Draghis oder des Bundesbank-Präsidenten Jens Weidmann durchsetzen werden. Denn laut dem jüngsten Monatsbericht sieht die Bundesbank Staatsanleihekäufe weiterhin kritisch und mit erheblichen stabilitätspolitischen Risiken verbunden. Denn sollte die EZB unbegrenzt Staatsanleihen kriselnder Länder aufkaufen, würde die Notwendigkeit für Sparmaßnahmen wegfallen. Ebenso könnten auf diese Weise die Inflationserwartungen gesteigert werden.

Neben der Hoffnung auf Maßnahmen seitens der EZB zur Eurorettung wurden die Aktienkurse der letzten Wochen auch durch besser als erwartete Konjunkturdaten in Europa angetrieben. Dabei überraschten besonders die beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone Deutschland und Frankreich mit BIP-Wachstumszahlen, die über den Erwartungen der Analysten lagen und näherten damit die Hoffnung, dass die Euro-Krise sich womöglich doch nicht so stark wie befürchtet auf die Konjunktur auswirken könnte. Während Deutschlands Wirtschaft im zweiten Quartal des Jahres noch um 0,3 Prozent wuchs, stagnierte die Wirtschaft in Frankreich. Jedoch konnte dieses Ergebnis noch als positiv gewertet werden, da Volkswirte zuvor für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone eine Schrumpfung erwartet hatten.

Spekulative Anleger, die der Meinung sind, dass der DAX weiter steigende Kurse verzeichnen wird, könnten dieses Szenario mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DE22YN) traden. Der Hebel dieses Open-End-Papiers liegt derzeit bei 2,90, die Knock-Out-Schwelle bei 4.690 Indexpunkten. Wer aber als spekulativer DAX-Anleger eher auf fallende DAX-Kurse setzen möchte, bekommt mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN DX0BXW, aktueller Hebel 2,68; Knock-Out-Schwelle bei 9.470 Indexpunkten) die Gelegenheit dazu.

Stand: 24.08.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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