Im Fokus Siemens: Die Sache mit den Konjunkturzyklen…

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Deutsche große Mischkonzerne gibt es nicht wie Sand am Meer. Eigentlich haben wir im Land der Auto- und Maschinenbauer nur einen. Siemens. Stets auf Augenhöhe mit Konzernen wie General Electric gesehen. Doch Siemens ist augenscheinlich derzeit nicht mehr so auf der Höhe. Zumindest wenn man sich einmal die jüngste Bilanz der Münchner anschaut.

Siemens ein wankender Riese? Eine glasklare Antwort ist nicht einfach zu geben. Natürlich fordert die Euro- Schuldenkrise ihre Opfer. Siemens könnte eines davon sein, wenn man sich die jüngste Bilanz für das dritte Geschäftsquartal der Münchner anschaut. Die Markterwartungen wurden verfehlt. Hinzu kam noch, dass die bereits im April gesenkte Gewinnprognose von 5,2 bis 5,4 Mrd. Euro auf das Gesamtgeschäftsjahr gesehen vielleicht schwer zu halten sein könnte. Dabei konnte Siemens im besagten dritten Geschäftsquartal seinen Umsatz eignen Angaben zufolge um 4 Prozent steigern. Unter dem Strich stand im dritten Quartal aber nur noch ein Überschuss von 850 Mio. Euro. Für viele Markteilnehmer augenscheinlich zu wenig – wenn man sich eben den Verlauf des Aktienkurses anschaut. Auf der anderen Seite:

Siemens hat schon in der Vergangenheit stets mit Konjunkturzyklen zu kämpfen gehabt. Als Mischkonzern völlig normal. Das geht auch dem großen US-Konkurrenten General Electric so. Nun will man bei Siemens wiederum mit einem Kosten- und Effizienzprogramm die Zukunft wieder rosiger gestalten. Die Voraussetzungen dafür sind ja eigentlich auch nicht schlecht. Denn Siemens ist nach wie vor ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume – alles wichtige Themen der Zukunft. Siemens steht eigenem Bekunden nach seit mehr als 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 40 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Das dürfte ebenfalls für die Zukunft kein Fehler sein.

Dass man bei Siemens von der eigenen Ertragskraft überzeugt ist, zeigt auch die jüngste Entscheidung des Konzerns. Anfang August hatte man mitgeteilt, „vor dem Hintergrund günstiger Kapitalmarktbedingungen“ seine Kapitalstruktur zu optimieren und man plane daher, Aktien im Wert von bis zu drei Milliarden Euro zurückzukaufen. Darüber hinaus sollen rund 33 Millionen Stück eigener Aktien eingezogen werden. Der Aktienrückkauf soll dabei über langfristige Schulden finanziert werden. „Die Kombination der günstigen Marktbedingungen bei Schuldverschreibungen mit der aktuellen Bewertung der Siemens-Aktien bietet eine sehr gute Möglichkeit, langfristig Wert zu generieren. Wir werden dieses Umfeld nutzen, um unsere „One-Siemens“-Ziele umzusetzen“, sagte Joe Kaeser, Finanzvorstand der Siemens AG Anfang August.

Spekulative Anleger, die wie der Siemens-Vorstand optimistisch für die Aktie des Konzerns sind und auf steigende Kurse der Siemens-Aktie setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DB3PU7) die Gelegenheit dazu. Der Hebel würde bei 2,91 und die Knock-Out-Schwelle bei 51,65 Euro liegen. Wer aber als spekulativer Anleger eher auf fallende Kurse bei dem Siemens-Papier setzen möchten, könnte dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE9AJR; Hebel 2,96 und Knock-Out-Schwelle bei 93,70 Euro) traden.

Stand: 15.08.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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