Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Der DAX setzte in dieser Woche seinen Anstieg zunächst fort, bevor die Äußerungen von EZB-Chef Draghi gestern für den nächsten Dämpfer sorgten. Die charttechnische Ausgangslage trübt sich wieder ein.

Neuerlicher Dämpfer

Im gestrigen Handelsverlauf kletterte der Index im Hoch bis auf 6.856 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Anfang Mai, bevor die Ergebnisse der EZB-Sitzung für einen scharfen Rücksetzer sorgten. Dabei rutschte der DAX bis auf Tief bei 6.596 ab und ging schließlich nur unwesentlich höher bei 6.606 aus dem Handel.

Lage trübt sich ein

Mit dem Tagesschluss unter dem Zwischenhoch von Anfang Juli (6.642) hat sich die charttechnische Ausgangslage wieder ein wenig eingetrübt. Unterhalb des gestrigen Tiefs (6.615) bietet noch die steigende 20-Tage-Linie (6.564) Halt. Darunter droht ein weiterer Rutsch in Richtung der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 6.394 verläuft. Für zusätzliche Unterstützung sorgt in dieser Region die kurzfristige Aufwärtstrendlinie (6.376).

Massive Widerstandszone bei 6.856/6.876

Gelingt die schnelle Rückkehr über das Zwischenhoch von Anfang Juli (6.642), könnte dies einen neuen Aufwärtsmove einleiten. Widerstand bietet das Hoch von Mitte Juli (6.776). Darüber rückt bilden das Hoch des gestrigen Handels (6.856) und das markante Hoch von Anfang Mai (6.876) eine massive Widerstandszone. Wird diese übersprungen, ist der Weg für einen Angriff auf die runde 7.000er-Marke frei. Darüber rückt sogar wieder das Jahreshoch von Mitte März bei 7.194 in greifbare Nähe.


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