Im Fokus Microsoft: Aufbruchsstimmung?

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Vom Windows-Konzern gab es jüngst gute Nachrichten zu berichten. Zwar musste der Software-Riese Microsoft im vergangenen Quartal den ersten Quartalsverlust seit dem Börsengang des Unternehmens im Jahr 1986 überhaupt verbuchen. Jedoch waren hierfür hauptsächlich die Einmaleffekte im Zusammenhang mit den Goodwill-Abschreibungen auf die aQuantive-Beteiligung verantwortlich. Auf bereinigter Basis wusste nämlich Microsoft zu überzeugen und die Analystenerwartungen zu übertreffen. Hinzu kommt, dass das Unternehmen in den vergangenen Wochen und Monaten ein ganze Reihe scheinbar vielversprechender Projekte angestoßen hat, die Microsoft weitere Ertragssäulen neben dem Betriebssystem Windows und der Bürosoftware bringen könnten.

Zunächst ein Blick auf die Zahlen: Im vierten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres (Juli 2011-Juni 2012) musste Microsoft eigenen Angaben zufolge einen Nettoverlust von 492 Mio. US-Dollar bzw. 6 Cents je Aktie ausweisen, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 5,9 Mrd. Dollar zu Buche stand. Eben wegen der besagten Einmaleffekte im Zusammenhang mit den Goodwill-Abschreibungen auf die aQuantive-Beteiligung .Auf bereinigter Basis ging es jedoch auf 6,9 Mrd. US-Dollar bzw. 73 Cents je Aktie nach oben und damit über die vorherigen Analystenschätzungen von 62 Cents hinaus. Der Quartalsumsatz wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf den Rekordwert von 18,1 Mrd. US-Dollar gesteigert. Auf das gesamte Geschäftsjahr gesehen konnte Microsoft mit einem Umsatz von 73,7 Mrd. US-Dollar ebenfalls einen Rekordwert verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dieser Wert eine Steigerung um 5,4 Prozent. Der Jahresgewinn fiel jedoch um gut ein Viertel auf 17,0 Mrd. US-Dollar.

Laut Unternehmensangaben waren die beiden erfolgreichsten Bereiche einmal mehr die Business-Sparte mit der Office-Bürosoftware und das Betriebssystem Windows. Jedoch versucht Microsoft seit geraumer Zeit in weiteren Geschäftsfeldern Fuß zu fassen. Im Online-Geschäft ist dies auch aufgrund der starken Konkurrenz durch den Internet-Konzern Google noch nicht gelungen. Dabei musste Microsoft im abgeschlossenen Geschäftsjahr für dieses Segment ein operatives Minus von 8,1 Mrd. US-Dollar ausweisen. Ein Jahr davor waren es 2,7 Mrd. US-Dollar.

Um den zukünftigen Erfolg des Unternehmens zu sichern und sich auf eine veränderte Marktsituation einzustellen – bei der ein klarer Trend zu mobilen Geräten wie Smartphones und Tablet-PCs zu erkennen ist – hat Microsoft einen Großangriff auf die Technologiekonkurrenz gestartet. Denn bisher waren auf diesen Geräten in der Regel andere Systeme als Microsofts Windows installiert. Das im Oktober dieses Jahres erscheinende Betriebssystem Windows 8 soll Microsoft nun dabei helfen in diesen Bereichen Fuß zu fassen, die bisher durch das Betriebssystem iOS von Apple und Googles Android dominiert werden. Zusätzlich soll das speziell für Smartphones entwickelte Betriebssystem Windows Phone 8 durch seine Nähe zum weit verbreiteten PC-System den Wiedererkennungswert für die Nutzer erhöhen, aber vor allem die Programmierung für Entwickler erleichtern, um die wichtige Zahl der verfügbaren Apps auf ein Niveau mit Google und Apple bringen zu können. Und der Konzern setzt noch einen drauf:

Daneben soll das eigens entwickelte Tablet „Surface“ in Konkurrenz zum iPad-Modell von Apple treten. Hierbei dürfte es also Microsoft nicht entgangen sein, welchen Erfolg Apple mit der Entwicklung der Hard- und Software aus einer Hand hat, wenngleich Microsoft immer wieder Rücksicht auf seine Partner nehmen muss(te).

Spekulative Anleger, die auf steigende Kurse bei der Microsoft-Aktie setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DE2HGS) die Gelegenheit dazu. Der Hebel würde bei 2,34 und die Knock-Out-Schwelle bei 20,90 US-Dollar liegen. Spekulative Anleger, die eher der Meinung sind, dass die Microsoft-Aktie fallende Kurse verzeichnen wird, können dieses Szenario mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE9A5Q; Hebel 3,60 und Knock-Out-Schwelle bei 35,25 US-Dollar) traden.

Stand: 25.07.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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