DuPont-Ergebnisse liefern Vorgeschmack auf BASF-Zahlen

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Nachdem sich das Hauptaugenmerk in Sachen Quartalszahlen bisher auf die US-Unternehmen richtete, werden in dieser Woche auch einige DAX-Konzerne ihre Ergebnisse präsentieren. Dazu gehört auch der Chemiekonzern BASF (WKN BASF11), der am Donnerstag an der Reihe ist. Quasi als Appetitmacher, gab es heute schon die Zahlen des zweitgrößten Chemiekonzerns der USA, DuPont (WKN 852046).

DuPont verbuchte im zweiten Quartal einen Nettogewinn von 1,18 Mrd. US-Dollar bzw. 1,25 US-Dollar je Aktie. Im vergangenen Jahr stand noch ein Gewinn von 1,22 Mrd. US-Dollar oder 1,29 US-Dollar je Aktie zu Buche. Allerdings konnte das Unternehmen das EPS auf bereinigter Basis von 1,37 US-Dollar auf 1,48 US-Dollar steigern und gleichzeitig die Analystenschätzungen von 1,46 US-Dollar übertreffen. Beim Umsatz ging es in der gleichen Zeit um 7,2 Prozent auf 11,01 Mrd. US-Dollar nach oben, wobei man hierbei unter den Analystenerwartungen von 11,27 Mrd. US-Dollar blieb.

Einmal mehr musste das Unternehmen auf der Negativseite einen Nachfragerückgang aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Turbulenzen, ungünstige Währungseffekte und steigende Rohstoffkosten verbuchen. Demgegenüber standen Preiserhöhungen, mit Hilfe derer die höheren Kosten zum Teil weitergegeben werden konnten und das erneut sehr starke Geschäft mit Gen-Saatgut. Für das Gesamtjahr rechnet DuPont mit einem bereinigten EPS am unteren Ende der bisherigen Planspanne von 4,20 bis 4,40 US-Dollar. Die Analystenschätzungen bewegen sich im Schnitt bei 4,25 US-Dollar.

Der deutsche Wettbewerber BASF dürfte im zweiten Quartal mit ähnlichen Schwierigkeiten wie DuPont zu kämpfen gehabt haben. Dabei dürfte es sehr interessant sein, wie das Unternehmen mit höheren Rohstoffkosten und der schwächelnden Konjunktur zurechtgekommen ist. Im ersten Quartal verzeichnete BASF einen Umsatz von 20,6 Mrd. Euro. Das Ergebnis nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter sank im Vergleich zum Vorjahr um 687 Mio. Euro auf 1,7 Mrd. Euro. Die Analysten der Deutschen Bank beließen ihr Votum für die BASF-Aktie im Vorfeld der Bekanntgabe der Zahlen auf „buy“. Das Kursziel bleibt bei 73,00 Euro. Insofern warten wir gespannt auf Donnerstag.


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