Der „US-Konjunktur-Indikator“ General Electric und die Euro-Krise…

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Aufgrund seiner breiten Produktpallette gelten die Geschäftszahlen des US-Mischkonzerns General Electric (GE) (WKN 851144) als sehr guter Indikator für die US-Wirtschaft. Allerdings gilt diese Beziehung auch umgekehrt, weshalb der Siemens-Konkurrent von den Folgen der Euro-Krise nicht verschont werden konnte.

Zwar konnte GE den operativen Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft um 7 Prozent auf 4,0 Mrd. US-Dollar steigern. Jedoch wurde beim Quartalsüberschuss im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 16 Prozent auf 3,1 Mrd. US-Dollar verbucht. Dabei machte das Unternehmen vor allem Sondereffekte in der Finanzsparte geltend. Der Umsatz wurde in der gleichen Zeit um 2 Prozent auf 36,5 Mrd. US-Dollar gesteigert.

Dabei zeigten sich in den Regionen, aber auch in den verschiedenen Sektoren teilweise deutliche Unterschiede. Aufgrund der Folgen der Euro-Krise kamen vor allem Schwächen im europäischen Markt hervor. Diese wurden jedoch durch ein starkes US-Geschäft wettgemacht. Im zweiten Quartal zeigte sich das Industriegeschäft besonders stark, während die Bestellungen bei den Windkraftanlagen zurückgingen.

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Quelle: comdirect

Für das gesamte Geschäftsjahr 2012 rechnet der Konzern weiterhin mit einem zweistelligen Ergebniswachstum, trotz des konzernweiten Rückgangs bei den Aufträgen um 1 Prozent. Dabei machte sich der Einbruch bei den Bestellungen von Windkraftanlagen von mehr als einem Drittel besonders stark bemerkbar.


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