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Bankenrettungsfonds SoFFin in Führungsnot – Politik sorgt für Unruhe
21. Januar 2009 von Marc Schmidt | 1 Kommentar
Bereits wenige Wochen nach Einführung des Finanzmarktstabilisierungsfonds oder kurz SoFFin steht die Politik vor einem Scherbenhaufen und einer handfesten Führungskrise. Nachdem bereits Karlheinz Bentele seinen Job im Dezember an den Nagel gehängt hat, erklärte heute nun Günther Merl, der Sprecher des Leitungsausschusses, seinen Rücktritt. Offiziell wurde von persönlichen Gründen gesprochen.
Nach Angaben des manager magazins sind tatsächlich unterschiedliche Auffassungen über die Führung des Bankenrettungsfonds der Grund für die Personalie. Demnach wurden wichtige Entscheidungen in den vergangenen Monaten von Berliner Spitzenbeamten getroffen, die ebenfalls im Lenkungsausschuss der neuen Behörde sitzen. Damit ist die “unabhängige” Leitung des SoFFin bereits jetzt gescheitert.
Wie es bei SoFFin weiter geht wird man sehen, mit der Hypo Real Estate steht jedenfalls schon der nächste Rettungskandidat auf der Matte. Ausgang noch offen. Nach der Commerzbank-Rettung-Verstaatlichung sind bestimmt noch weitere Amtspersonen scharf auf Aufsichtsratsmandate in einer anderen Bank. Eins ist sicher: Bank-Aktien sollte man derzeit nicht mal mit der Kneifzange anfassen. Das hat man erst heute wieder bei der Royal Bank of Scotland gesehen.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 19:52 Uhr
Kategorien: Marktgeschehen
Tags: Bankenrettungsfonds, Finanzkrise, Finanzmarktstabilisierungsfonds, SoFFin








1. webmarketing artikel
Trackback vom 30. Januar 2009 um 08:57
Eine Bad Bank – mehrere Bad Banks – und die Hypo Real Estate wird verstaatlicht?…
Zumindest könnte so in etwa das Szenario ausschauen, welches die Bundesregierung auf den Weg bringen will. Glaubt man den derzeitigen Berichten, dann wird es in Deutschland möglicherweise doch noch eine Bad Bank geben, vielleicht sogar mehr…