Öl – ist das wirklich eine Trading-Chance?

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Heute gehe ich mal thematisch „fremd“. Ja, kein Gold, sondern Öl. Warum auch nicht. Auch als Gold-Fan ist man stets bemüht, andere Trading-Chancen sich anzuschauen.

Erinnern wir uns: Zu Beginn des Jahres profitierte der Rohölpreis noch von zarten Hoffnungen, dass die Euro-Krise sich nicht zu sehr auf die weltweite Konjunktur und damit auf die Ölnachfrage auswirken würde. Daneben verschafften die beiden EZB-Dreijahrestender den europäischen Kreditinstituten insgesamt Liquidität von über 1 Bio. Euro und nährten die Hoffnungen, dass Europa langsam aus seiner Krise kommen könnte. Außerdem ließ der Konflikt um das iranische Atomprogramm sorgen vor einer Angebotsverknappung hochkommen.

Jedoch traten diese Aspekt in den letzten Wochen in den Hintergrund. Vielmehr bestimmte die Verschärfung der Euro-Krise das Bild auf den Rohstoffmärkten. Dabei musste der Rohölpreis aufgrund der gestiegen Sorgen vor einer Ansteckung der gesamten Weltwirtschaft durch die Euro-Krise deutliche Kursverluste hinnehmen.

Trotz des Preisrückgangs beim Rohöl heißt dies nicht, dass sich der Abwärtstrend fortsetzen muss. Dabei bleibt es abzuwarten wie sich das Ölembargo gegen den Iran auf den Ölpreis auswirken wird. Daneben verschafften die Beschlüsse des jüngsten EU-Gipfels sowohl dem Ölpreis, als auch vielen anderen Rohstoffen großen Auftrieb. Damit könnte die Hoffnung genährt werden, dass sich die weltweite Konjunktur im weiteren Jahresverlauf erholen könnte.

Spekulative Anleger könnten mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN DB2MU9; Hebel 1,90; Knock-Out-Schwelle bei 49,70 US-Dollar) auf steigende Kurse bei der Ölsorte Brent Crude setzen. Ein paar Euros könnte man in die Hand nehmen….

take Care;
Euer Goldfinger


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