Derivate: Nicht jeder Anbieter ist schnell …

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In unserem Beitrag „Die Welt der Derivate“ hatten wir einen kleinen Überblick zu dieser Asset-Klasse gegeben. Anleger sollten aber auch beim Kauf von Zertifikaten auch die Rückzahlungsmodalitäten des Anbieters beachten.

Darauf wies jüngst das Anlegermagazin ‚Börse Online‘ hin, das die Konditionen von 20 großen Zertifikate-Anbietern in Deutschland ausgewertet hat. Demnach gehen die Derivatehäuser ganz unterschiedlich mit der Frage um, wann ein Investor nach Fälligkeit eines Anlage- oder Hebelpapiers wieder über sein Geld verfügen kann und wie lange das Kapital verzinst wird. Bei vereinzelten Emissionen – meist älteren Datums – erhalten die Kunden ihr Geld erst nach zwei Wochen zurück. Wichtig ist aber nicht nur, wann das Geld auf dem Kundenkonto landet und vom Anleger wieder renditebringend investiert werden kann, sondern auch, wie lange das Kapital zugunsten des Inhabers verzinst wird. Einige Anbieter verzinsen das Geld nämlich nicht bis zum Ende, sondern nur bis zum Bewertungstag, so das Magazin weiter.

Dieser ist in der Praxis maßgeblich für die Höhe der Rückzahlung. Gerade Investoren, die größere Summen in Zertifikate investieren und diese bis zur Fälligkeit halten, sollten daher über die Rückzahlungsmodalitäten Bescheid wissen. Die Details sind in den Verkaufsprospekten der jeweiligen Zertifikate und Hebelpapiere zu finden. Anschauen und lesen lohnt sich also!


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