Im Fokus Daimler: Weiterhin auf Rekordjagd?

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Der Automobilkonzern Daimler konnte mit seiner Kernmarke Mercedes-Benz im laufenden Jahr einige Absatzrekorde verbuchen. Besonders die Geschäfte in den USA und China liefen bisher gut. Dagegen kann der Autoabsatz in Europa aufgrund der Euro-Krise nicht mithalten. Dennoch:

Trotz eines Rekordjahres 2011 scheint Daimler auf einem guten Weg zu sein die hohen Absatzzahlen aus dem vergangenen Jahr zu übertreffen. Im ersten Halbjahr wurde bei der Kernmarke Mercedes-Benz ein neuer Absatzrekord verzeichnet. Nach offiziellen Unternehmensangaben wurden von Januar bis Juni insgesamt 652.924 Fahrzeuge und damit 6,9 Prozent mehr als in der gleichen Zeit im Vorjahr verkauft. Im Juni lagen die Verkäufe mit 121.542 Einheiten (+0,9 Prozent) leicht über dem Rekordniveau des Vorjahres. Wenn man Mercedes-Benz Cars insgesamt nimmt, also inklusive der Marken smart und Maybach lagen die Werte bei 131.139 verkauften Fahrzeugen im Juni (+0,2 Prozent) und bei 708.517 Fahrzeugen für das erste Halbjahr (+6,5 Prozent). Damit hat sich die Wachstumsdynamik bei den Autoabsätzen im Vergleich zu den zweistelligen Wachstumsraten vom Beginn des Jahres ein wenig abgeschwächt.

Die Rekordergebnisse könnten laut Joachim Schmidt, dem Vertriebschef von Mercedes-Benz Cars dazu führen, dass die Kernmarke Mercedes-Benz ihr selbst gestecktes Wachstumsziel von 1,5 Mio. Fahrzeugen für das Jahr 2015 früher als geplant erreicht. „Wir trauen uns aufgrund unserer derzeit guten Performance zu, dass wir die anvisierten 1,5 Mio. Fahrzeuge bereits im Jahr 2014 erreichen können, also ein Jahr früher als geplant. Vorausgesetzt natürlich, die Märkte brechen nicht ein“, erklärte Schmidt gegenüber dem Auto Magazin „Autogazette“. In diesem Jahr möchte man bei über 1,4 Mio. Fahrzeugen landen.

Laut Unternehmensangaben war im ersten Halbjahr der US-amerikanische Markt der stärkste Treiber für die positive Entwicklung für Mercedes-Benz. Mit 128.595 ausgelieferten Pkw (+15,9 Prozent) wurde ein neuer Rekord erzielt und gleichzeitig der Titel der zulassungsstärksten Premiummarke in 2012 errungen. Auch im chinesischen Markt wurden neue Absatzrekorde im ersten Halbjahr verbucht. Jedoch konnten die Konkurrenten BMW und Audi zuletzt etwas stärker auf dem chinesischen Automobilmarkt wachsen, was von Schmidt mit der Einführung neuer Modelle erklärt wurde. China scheint also nach wie vor von den deutschen Premiumherstellern als Land der unbegrenzten Wachstumsmöglichkeiten angesehen zu werden – obwohl immer mehr chinesische Metropolen Beschränkungen bei den Automobilzulassungen einführen, um den wachsenden Problemen wie Staus oder der schlechten Luft zu begegnen. Nach Guiyang, Schanghai und Peking hat nun Guangzhou, eine Metropole im Süden des Landes beschlossen, ab Juli monatlich nicht mehr als 10.000 Kfz-Kennzeichen für neue Fahrzeuge zu vergeben. Sollten weitere Städte diesen Beispielen folgen, könnte die Erfolgsgeschichte der deutschen Autobauer in China ein jähes Ende finden – und damit die von Daimler auch.

Spekulative Anleger, die auf steigende Kurse des Daimler-Papiers setzen möchten, könnten dies mit einem Wave XXL-Call der Deutschen Bank (WKN: DE0KP9) tun. Der Hebel würde bei 2,33 und die Knock-Out-Schwelle bei 23,00 Euro liegen. Spekulative Anleger, die eher auf fallende Kurse bei der Daimler-Aktie setzen möchten, bekommen mit einem Wave XXL-Put der Deutschen Bank (WKN: DE2E3S; Hebel 2,88 und Knock-Out-Schwelle bei 47,65 Euro) die Gelegenheit dazu.

Stand: 09.07.2012/ Ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets
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