Hurra, die Euro-Krise ist noch immer da!

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Oh sind wir alle wieder happy. Auf einmal sind „alle“ wieder „Börsianer“. Weil der DAX ja aus dem Abwärtstrend nach oben herausgebrochen ist. Joaaa. Fragt sich wie lange das der Leitindex macht. Gute Gründe, dass es wieder sehr schnell bergab geht, gibt es nämlich zuhauf.

Fangen wir einmal ganz nüchtern an, diese aufzuzählen. Da wäre diese „kleine“ Euro-Krise. Diese wird uns demnächst ganz schmerzlich am Bankkonto treffen. Dann wird auch wieder das Thema „Einlagensicherung“ in der Presse aufkommen. Hä? Einlagensicherung? Hat die Angie nicht gesagt, schon 2008 mit dem schneidigen Peer, dass das alles sicher sei? Nun ja…

Ich sage Ihnen ganz klar, weg vom Bargeld auf den Konten, gehen Sie in Gold. Das ist kein Scherz. Denn das Bankensystem in der Eurozone ist aus meiner Sicht in der bisherigen Form am Ende. Denn diese schöne Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro, die wir da pro Konto haben, ist ein Witz. Sie als vielleicht vermögender Langfrist-Anleger mit Verstand sind der Dumme. Sorry, wenn ich das so deutlich sage. Aber es stimmt. Denn der Staat haftet für diese Einlagensicherung nicht wirklich. Und die Banken wenn sie pleite sind?…Merken Sie was?

Denken Sie nur einmal, was passiert, wenn wir auch einmal in Deutschland einen Banken-Run erleben. Soviel Bargeld haben die Banken gar nicht! Klartext: Die von Angie und Peer vor vier Jahren ausgesprochene Garantie ist nichts wert. Es gibt auch keine „Versicherung“, die da mal geschwind einspringen könnte, so wie Sie es vielleicht bei Ihrem geleasten BMW oder AUDI kennen. Ne ne…

Horten Sie nicht soviel Bargeld, es lohnt sich nicht. Haben Sie auch nicht so viel Geld auf dem Giro. Investieren Sie einfach in physisches Gold. Allgemein in Sachwerte. Das darf dann auch ruhig mal ne Aktie sein, aber bitte eine mit Substanz. Oder die Immobilie auf Sylt – wenn möglich nicht nahe dem roten Kliff in Kampen, dann könnte das Ding schneller wieder weg sein, als geplant…

Ach ja und ich vergaß noch ne nette Geschichte, die in diesen Tagen aufkommt. Die lieben Griechen, die nun ja „gewillt“ sind, im Euro zu bleiben und uns weiterhin das Geld aus der Tasche ziehen, haben nun eine neue „Einnahmequelle“ entdeckt. Ja, und zwar die „Entschädigungszahlungen“ Deutschlands aus dem, man höre gut zu, Zweiten Weltkrieg. Ein Mann namens Manolis Glezos rechnete mal geschwind vor, dass Deutschland den Griechen über eine Billionen Euro schulde. Wow – und so schnell hat man alle Sorgen los und kann dann wieder endlich die Rente ab 45-50 Jährige und Pensionen/Renten an Tote zahlen. Na bitte – es geht doch. Einfach mal ein bisschen suchen und aus dem reichen und ehemaligen Nazi-Deutschland kommt dann die Kohle nach Griechenland. Das nenne ich mal eine schöne „Schuldzuschreibung 2.0“. Mal schaun was die Spanier und Portugiesen und auch die Italiener für schöne Zahlen sich ausdenken.

Mal ehrlich: Herr gibt Europa ein Niveau, aber einer kommt bestimmt immer darunter. Investieren Sie in Gold, da kommt keiner ran. Kein Grieche, kein Spanier und auch keine Bank….

Take Care
Euer Goldfinger


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