Fresenius hat Rhön-Klinikum-Übernahme weiterhin fest im Blick

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen heißt es ja allgemeinhin. Genauso mühsam ernährt sich anscheinend auch Fresenius (WKN 578560) bei der Übernahme des Klinikbetreibers Rhön-Klinikum (WKN 704230). Stück für Stück kommt Fresenius dabei seinem Ziel bis zum 27. Juni 90 Prozent plus eine Aktie an Rhön-Klinikum zu halten.

Ende vergangener Woche kam Fresenius auf etwa 15 Prozent der Anteile, wobei die Anteile von 12,45 Prozent des Rhön-Klinikum-Gründers Münch und seiner Frau darin bereits enthalten sind. Weiterhin hat der schwedische Pensionsfonds Alecta als zweitgrößter Einzelaktionär bekannt gegeben, seine gesamten Anteile in Höhe von 9,13 Prozent verkaufen zu wollen. Wie die Schweden mitteilten, sei die Logik hinter dem geplanten Zusammenschluss stark und dass sich die beiden Firmen gut ergänzen würden.

Fresenius hatte am 18. Mai über die Tochtergesellschaft FPS Beteiligungs AG ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot an die Aktionäre der Rhön-Klinikum AG abgegeben. Fresenius bietet den Aktionären der Rhön-Klinikum AG 22,50 Euro pro Aktie in bar an. Nun möchte man meinen, dass Fresenius bei dem Übernahmeversuch von Rhön-Klinikum noch nicht sehr weit fortgeschritten sei, allerdings ist es bei öffentlichen Übernahmeangeboten üblich, dass die Aktionäre ihre Papiere auf den letzten Drücker einreichen.

Unabhängig von der Rhön-Klinikum-Übernahme sprudeln bei Fresenius die Gewinne auch weiterhin. Somit entschloss man sich jüngst auf Seiten des Managements die Jahresprognose anzuheben. Fresenius geht nun beim Ergebnis von einem währungsbereinigten Anstieg von 14 bis 16 Prozent aus, nachdem man zuvor einen Zuwachs von 12 bis 15 Prozent in Aussicht gestellt hatte. Der Umsatz soll währungsbereinigt um 12 bis 14 Prozent steigen. Bisher war das obere Ende der Spanne zwischen 10 und 13 Prozent erwartet worden.


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