Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Extrem hohe Schwankungen sind beim DAX weiter an der Tagesordnung. Unter dem Strich ist in den letzten Tagen jedoch wenig passiert. Die 200-Tage-Linie erweist sich bislang als unüberwindbare Hürde.

Kursfeuerwerk schnell wieder verpufft

Nach der Nachricht, dass Spanien Finanzhilfen für seinen angeschlagenen Bankensektor beantragen wird, startete der DAX am Montag mit einem mächtigen Gap in den Handel, das im Verlauf bereits wieder geschlossen wurde. Im Hoch kletterte er bis auf 6.288, gab die Gewinne bis zum Handelsende aber nahezu vollständig ab.

Rückkehr über die 200-Tage-Linie misslingt

Seitdem bewegt sich der DAX unter hohen Schwankungen per Saldo seitwärts. Dabei misslang die Rückkehr über die 200-Tage-Linie, die aktuell bei 6.232 verläuft, am Mittwoch ein weiteres Mal. Diese, die 20-Tage-Linie bei 6.210 sowie das Zwischentief von Mitte Mai (6.229) stellen nun die erste entscheidende Widerstandszone dar.

Die Lage bleibt angespannt

Die unverändert angespannte Lage hellt sich erst mit einem Ausbruch über das Erholungshoch dieser Woche bei 6.288 deutlich auf. In diesem Fall eröffnet sich zunächst weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich um 6.400 Punkte. Wird dagegen das Tief dieser Woche bei 6.078 unterschritten, ist ein Test des jüngsten Korrekturtiefs bei 5.914 sehr wahrscheinlich.


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