Von Marc Faber, einer Welt-Rezession und griechischen Schuldscheinen

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Ja sie wird kommen. Die Rezession und damit verbunden die Angst der Anleger. Wenn man dann noch Fan ist von Marc Faber, dem renommierten Börsenexperte „Dr. Doom“ – dann könnte einem nun wirklich übel werden.

Marc Faber sagte es jüngst ganz klar im US-Fernsehen: Die Weltwirtschaft steht unmittelbar vor der Rezession. Grund dafür seien weniger die Probleme in der Euro-Zone, als Abwärtsbewegungen in Indien und China. Faber erwartet die weltweite Depression für Ende 2012 oder Anfang 2013. Das ist nicht mehr lange hin.

Die Volkswirtschaften der Welt stehen an der Schwelle zu einem ernsthaften Niedergang, so Faber im US-Fernsehsender CNBC. Anleger würden sich derzeit auf die Schuldenkrise in Europa und vor allem Griechenland konzentrieren – dem südeuropäischen Land droht das Euro-Aus. Wichtiger sei jedoch die Entwicklung in Asien. Stichwort „spürbare Konjunkturabkühlung” in China. Folge könnte ein ökonomischer Zusammenbruch in der Volksrepublik sein. Was das dann für uns heißt, brauche ich an dieser Stelle hier wohl nicht sagen…

Faber geht jetzt schon auf Nummer sicher. Seinen Aktienbestand habe er im vergangenen Vierteljahr heruntergefahren. Stattdessen setzt er auf Bargeld. Ich selbst sage an dieser Stelle: Gold kaufen. Und wenn die Kurse noch weiter purzeln sollten – 10-15% des persönlichen Portfolios sollten mit Gold besetzt sein!

Ach ja, falls Sie denken, „der Faber spinnt“. Bestimmt nicht! Faber hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, wie richtig liegt. „Dr. Doom“ sagte die Japan-Baisse, den Börsenkrach von 1987, die Asienkrise und den Knall der New Economy-Blase 2000 zutreffend voraus.

Ach ja: Vergessen wir das Thema Griechenland dennoch nicht. Das wird für uns alle noch der Mega-Hammer! Schon im Mai sind die Steuereinnahmen in Griechenland anscheinend erneut eingebrochen. Man redet von bis zu 30%. Was das bedeutet? Ganz einfach. Es ist gut möglich, dass die Helenen im Juli mal wieder de facto pleite sind und keine Gehälter und Renten auszahlen können. Vielleicht gibt es dann Schuldscheine? Wer weiß es schon. Ich für meinen teil bleibe daher in Gold investiert – es gibt zu viele schlechte und realistische Nachrichten in diesen Tagen…

Take Care,
Euer Goldfinger


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